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20. März 2016 Sebastian Walter

Jetzt erst recht – Rassismus ist keine Alternative

Anlässlich des morgigen Tages gegen Rassismus erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende, Sebastian Walter:

Am vergangenen Freitag wurden die neuen Zahlen rechter Gewalt in Brandenburg veröffentlicht. Sie zeigen einen erschreckenden Höchststand: 129 Gewalttaten - das sind die höchsten Zahlen seit 2001. Immer mehr Menschen werden in Brandenburg angegriffen, verfolgt oder bedroht weil sie anders aussehen, anders reden oder nur anders denken.

DIE LINKE bleibt dabei: in Brandenburg darf niemand Angst haben! Egal woher er kommt oder wie lange er in Brandenburg lebt. Der Rassismus ist kein Randthema, sondern reicht bis in die Mitte der Gesellschaft. Der Kampf gegen Rassismus muss verstärkt und überall geführt werden. Die Aufdeckung der Terrorzelle in Nauen hat all denjenigen die ernste Situation vor Augen geführt, die die Gefahr von rechts jahrelang unterschätzt haben.

Anders als die AfD behauptet, sind nicht die Menschen die vor Krieg, Terror und Armut zu uns fliehen an den sozialen Ungerechtigkeiten schuld, sondern es ist das Ergebnis jahrelanger verfehlter Politik in Deutschland. Diese Partei spielt mit Ängsten und säht Hass, wo Solidarität wachsen muss.

Der Rassismus in Deutschland hat nun mit der AfD wieder einen parlamentarischen Arm. Wir werden klar Haltung zeigen und keinen Meter Platz lassen für diese geistigen Brandstifter und Wortgeber von PEGIDA und Co. Es bleibt dabei, wer die soziale Ungerechtigkeit bekämpfen will, kämpft nicht gegen die Schwachen, sondern gegen die ungerechte Politik.