19. Mai 2016 Ralf Christoffers

Gemeinsam und friedlich für einen Strukturwandel in der Lausitz

Im Zusammenhang mit den Kohleprotesten am Pfingstwochenende in der Lausitz erklärt der Fraktionsvorsitzende Ralf Christoffers:
 
Proteste gegen neue Tagebaue und gegen eine Braunkohleverstromung sind legitim, wenn sie friedlich verlaufen. Wir bekräftigen, dass wir die Gefährdung von Menschen und Sachbeschädigungen ablehnen.
 
Die Mehrzahl der Demonstranten hat sich am Pfingstwochenende daran gehalten. Umso bedauerlicher ist es, dass nun Blockaden und Ausschreitungen bis hin zu Manipulationen an Gleisen von einzelnen Gruppen diesem Protest ihren Stempel aufgedrückt haben.
 
Festzustellen ist, dass diese gewaltsame Form des Protestes in der Region nicht verankert ist und den dringend notwendigen Dialog zur Perspektive der Region keinesfalls befördert hat.
 
Die Energiewende sowie der damit verbundene Strukturwandel in der Lausitz muss im Gespräch und im gemeinsamen Handeln mit allen beteiligten Akteuren gestaltet werden. Dafür wirbt DIE LINKE ausdrücklich.