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14. September 2016 Martin Günther

CDU verwehrt Fortschritt für Beschäftigte

Zu den Äußerungen seitens der CDU Brandenburg, dass ein landesspezifischer Mindestlohn nicht mehr notwendig sei, kommentiert Martin Günther, Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE Brandenburg:

„Die Ablehnung des Vergabemindestlohns von neun Euro durch die CDU Brandenburg ist ein Offenbarungseid: es ist ihr egal, dass Menschen zu Niedriglöhnen in Brandenburg arbeiten müssen. Die Anhebung des Vergabemindestlohns auf neun Euro ist ein wichtiger Schritt, wir können nicht ewig auf den Bund warten. Die CDU verwehrt einen, wenn auch kleinen, Fortschritt für viele Beschäftigte. Das ist beschäftigtenfeindlich.

Auch neun Euro sind eigentlich noch nicht genug. DIE LINKE setzt sich für einen gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro eine, der schnell auf 12 Euro steigen muss. Von Arbeit muss man leben können. Wer weniger als 11,68 Euro Stundenlohn hat, ist selbst nach einem vollen Arbeitsleben in Vollzeit auf Grundsicherung im Alter angewiesen.“