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19. Juni 2007

Bildungspolitik in Brandenburg: Ungenügend

Zur aktuellen Diskussion um das Schulressourcenkonzept der Landesregierung erklärt der Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Schule in Brandenburg und Mitglied des Landesvorstands der LINKEN Brandenburg, Harald Petzold:

Die Bildungspolitik der Brandenburgischen Landesregierung bleibt trotz aller anders lautenden Beteuerungen das, was sie all die Jahre vorher auch war: Ungenügend. Mit ihrem so genannten Schulressourcenkonzept beweist die Landesregierung darüber hinaus, dass sie selbst lernunfähig ist. Trotz miserabler Ergebnisse bei PISA und anderen Lernentwicklungsuntersuchungen, trotz alarmierender Studien zur psychischen Gesundheit brandenburgischer Lehrkräfte und entgegen eigener Berechnungen zum Lehrkräftebedarf ab 2012 gibt es nur eine bildungspolitische Konzeption der Landesregierung: Kürzen, kürzen und nochmals kürzen. Das wird dann verlogen als "Investieren in die Köpfe" verkauft.

DIE LINKE. Brandenburg fordert die Landesregierung auf, das Schulressourcenkonzept zurück zu ziehen und endlich eine Planung gemeinsam mit den Betroffenen und ihren Interessenvertretungen zu erarbeiten, die sich an den zu lösenden Aufgaben und Herausforderungen und am tatsächlichen Bedarf an den Schulen im Land orientiert. Sie unterstützt die GEW, mit der "dieses Konzept nicht zu machen" sein wird. DIE LINKE. ruft alle Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler dazu auf, sich an die Landtagsabgeordneten vor Ort zu wenden und ihnen deutlich zu machen, was der geplante weitere Abbau von Lehrerstellen vor Ort bedeutet: Fortsetzung von Schulschließungen + überfüllte Klassen + massenhaft ausfallender Unterricht = schlechte Zukunftschancen für die Kinder und Jugendlichen. Dies ist keine Investition in die Zukunft und muss gestoppt werden.