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28. Juni 2016 Sebastian Walter

12 Euro Mindestlohn. Jetzt. Ohne Ausnahmen.

Zum Ergebnis der Mindestlohnkommission zur Erhöhung des Mindestlohns auf 8,84 € erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende, Sebastian Walter:
 
„Die beschlossene Mini-Erhöhung des Mindestlohns ist ein schlechter Scherz. Sage und schreibe 34 Cent mehr Mindestlohn sind eine Enttäuschung und weit davon entfernt, armutssichere Einkommen für die betroffenen Beschäftigten zu gewährleisten. Ein Lohn unter 12 Euro pro Stunde führt auf direktem Weg in die Altersarmut. Sogar die Bundesregierung hat berechnet, dass 11,50 Euro Mindestlohn notwendig sind, damit Beschäftigte nach 45 Beitragsjahren eine Rente oberhalb des Grundsicherungsniveaus bekommen. Vielerorts reicht der Mindestlohn schon jetzt nicht zum Leben. Wir brauchen gerade in Brandenburg einen Mindestlohn ohne Ausnahmen und Gesetzeslücken. Weder Langzeitarbeitslose noch Flüchtlinge dürfen ausgenommen werden, sonst wird der Mindestlohn am Ende zur Farce.“