1. September 2016 Anke Schwarzenberg

Plan für Lausitzer Seenland notwendig

Im Zusammenhang mit ihrem Besuch in der Regionalen Planungsgemeinschaft Spreewald- Lausitz erklärt die  Landtagsabgeordnete Anke Schwarzenberg:

Nachdem sich eine Reihe von Initiativen und Interessengemeinschaften mit  der Lausitz  beschäftigen und eine Vielzahl von Ideen und Vorschlägen erarbeitet haben, bleibt dennoch ein Manko:
Es fehlt ein gemeinsamer, von der Region getragener Plan zum Lausitzer Seenland.  Die in den Gemeinden erarbeiteten Vorstellungen zur Entwicklung der Region für die zukünftige Gewässernutzung, den Tourismus, der Freiraumnutzung und Verkehrsinfrastruktur sowie vieler weiterer Themen müssen länderübergreifend abgestimmt und gebündelt werden.  Die Lausitz muss mit einer Stimme sprechen. Dazu ist es erforderlich, dass dieser Plan auch von allen Beteiligten beschlossen und umgesetzt wird.

Wir brauchen eine belastbare Planungsgrundlage, um mit dem Land Sachsen die anstehenden Aufgaben zu bewältigen und zum anderen auch gegenüber dem Bund, um für die Entwicklungspotentiale der Lausitz zu werben. Selbst bei der noch vorhandenen Zurückhaltung vom Nachbarn Sachsen, sollten in Brandenburg die Planungen und die weiteren Vorarbeiten beschleunigt werden.