Rückforderung von Sozialleistungen
Die AG Soziales läd ein zu einem Vortrag und zur offenen Diskussion
am Dienstag, dem 12. Juni 2012, um 17:00 Uhr,
in die Gutenberg - Oberschule (Bahnhof-schule), Pausenhalle, Bahnhofstraße 31
Es ist nicht notwendig, eine juristische Qualifikation zu besitzen, um seine Ansprüche in der Sozialgesetzgebung durchzusetzen.
Vor allem seit in Krafttreten der Hartz IV - Gesetzgebung ist es wichtig, seine Rechte zu kennen. Denn wer seine Rechte kennt, ist klar im Vorteil.
Ludwig Zimmermann wird diese Thematik auch für juristische Laien verständlich gestalten. In der Diskussion soll den Anwesenden die Möglichkeit gegeben werden, Fragen zu stellen, die Ludwig Zimmermann wie auch Michael Elte gern beantworten werden.
Gäste

Die AG Soziales trifft sich zu ihren Sitzungen jeweils um 18:30 Uhr am:
18. Januar 2012
15. Februar 2012
21. März 2012
18. April 2012 Tagesordnung
23. Mai 2012
20. Juni 2012
18. Juli 2012
15. August 2012
12. September 2012
17. Oktober 2012
14. November 2012
12. Dezember 2012
Der Sprechtag der AG Soziales in Forst findet jeweils am Montag in der Zeit von 10:00 Uhr und 14:00 Uhr in den Räumen der Geschäftsstelle in Forst, Berliner Straße 22 statt. Außer an Feiertagen.
In unserer Geschäftsstelle wird an folgenden Terminen in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr eine Rechtsberatung zum Sozialrecht durch ein Rechtsanwaltsbüro durchgeführt.
28.04.2012
02.06.2012
23.06.2012
Am 20.März 2008 wurde die AG Soziales gegründet. Ziel dabei sollte sein, sozial-politische Themen aufzuarbeiten und als verwertbares Material der Stadt- bzw. der Kreistagsfraktion zuzuarbeiten. Eine große Rolle bei der Bearbeitung der verschiedenen Themen soll der Kontakt mit unmittelbar Betroffenen spielen.
Themenkomplexe der AG Soziales sind:

Der Schwerpunkt der Arbeit unserer AG Soziales in Forst wird in diesem Jahr die Umsetzung der UN-Konvention Rechte behinderter Menschen sein. Es ist an der Zeit, dass der Begriff „Inklusion“ mit Leben erfüllt wird. Im Blickpunkt steht dabei die Stadt Forst und ihr Umgang mit dem Forster Verein "unBehindert leben e.V.", der seit über einem Jahr in einer "Übergangslösung" mit unzumutbaren Arbeitsbedingungen untergebracht ist. Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist nicht in Sicht. Aber auch die umliegenden Gemeinden werden unter diesem Gesichtsfeld betrachtet. Hier ist offensichtlich die UN-Konvention noch nicht angekommen. Bestes Beispiel dafür ist die Sanierung der Kita in Trebendorf, Gemeinde Wiesengrund, die nicht barrierefrei erfolgte.
Neben der „Inklusion“ wird sich die AG mit den Themen Sozialpass, Drogenpolitik der Linkspartei nach dem Bundesparteitagsbeschluss, Girokonto für Jedermann beschäftigen. Auch das Thema Stadtumbau in Forst wird im Jahr 2012 im Zentrum der Arbeit der AG stehen.
Uwe Neuer
Sprecher AG Soziales
Rechtswidrige Weisung der BA zu § 26 SGB II
Zwangsuntersuchungen bei Hartz IV sind Angriff auf Selbstbestimmungsrecht
Die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
Am 05.05.2012 fand zum Aktionstag der Menschen mit Behinderungen des Allgemeinen Behindertenverbandes Land Brandenburg e.V. (ABB e.V.), traditionell die Verleihung des Betonkopfes zum 9. Mal statt. In diesem Jahr stand dieser Preis unter dem Motto „Jede Barriere ist eine Barriere zu viel“. Der Betonkopf ist ein Negativpreis um besondere Verstöße gegen das Baurecht und die damit verbundene Diskriminierung behinderter Menschen öffentlich zu machen. Diese Veranstaltung ist öffentlich und für jeden Bürger zugänglich.
Aus zahlreichen Vorschlägen, die der Jury zur Verleihung des Betonkopf gemacht wurden, entschied sich diese, folgende drei Objekte in die engere Wahl zu ziehen:
Die Jury entschied sich letzlich, den Betonkopf 2012 der Kindertagesstätte in Trebendorf, Gemeinde Wiesengrund, Landkreis Spree-Neiße, zu übergeben.
Uwe Neuer
Sachkundiger Einwohner Sozial-,Gesundheits- und Gleichstellungsausschuss des Kreistages Landkreis Spree-Neiße
In den Jahren 2010 / 2011 wurde in Trebendorf, Gemeinde Wiesengrund die KiTa mit Fördermitteln aufwendig saniert. Ich habe bereits damals darauf aufmerksam gemacht, dass die Gemeinde verpflichtet ist öffentlich zugängliche Gebäude barrierefrei zu sanieren.
Entsprechendes Material habe ich zur Verfügung gestellt. Als ich von Barrierefreiheit geredete, habe ich Bemerkungen wie „Wer die Musik bestellt muss sie auch bezahlen!“ geerntet. Aber liebe Abgeordnete des Gemeinderats, die Musik ist bezahlt, denn die Gemeinde hat zur Sanierung Fördermittel erhalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass im Fördermittelbescheid nichts von der DIN 18024 bzw. 18040 stand. Zumal in der brandenburgischen Bauordnung bereits seit 1998 steht, das öffentlich zugängliche Gebäude barrierefrei zu bauen bzw. zu sanieren sind. An den Argumenten damals wie heute hat sich nicht viel geändert.
So ist man im Gemeinderat wohl der Meinung es besteht kein Bedarf Barrierefrei zu bauen. Aber was ist mit den Eltern bzw. Großeltern mit einem Rollator oder Rollstuhl. Werden sie von Veranstaltungen der KiTa ausgeschlossen?
Ein weiteres Argument – das Jugendamt hat keine Forderungen an Barrierefreiheit gestellt. Dies scheint schwer vorstellbar, ist doch Barrierefreiheit nicht nur eine Aufgabe für ein Bauamt, sondern eine amts -bzw. ressortübergreifende Angelegenheit. Gerade Ämter, Behörden und jede öffentliche Stelle haben ein vordringliches Interesse, die Ideen, Leitlinien und Vorgaben der UN – Konvention mit Leben zu erfüllen.
Anders in meiner Heimatgemeinde. Hier wurde von Anfang an ohne Barrierefreiheit geplant. Der Gipfel der Gedankenlosigkeit war allerdings, dass der Fachbereichsleiter des Fachbereich Bauen, Gebäude- und Liegenschaftsmanagement der Amtsgemeinde Döbern Land offensichtlich empfohlen hat auf Barrierefreiheit zu verzichten, weil die Baukosten höher sind. Dazu kann man nur sagen, bei Sanierungsarbeite wie in der KiTa in Trebendorf mit Barrierefreiheit erhöhen sich die Baukosten nur wenig. Barrierefreiheit nachzurüsten hat erhebliche Baukosten zur Folge.
Ich stelle mir nun die Frage, wie will die Gemeinde die UN Konvention über Recht von Menschen mit Behinderungen und das Maßnahmenpaket zur Umsetzung dieser UN Konvention von der Landesregierung des Landes Brandenburg umsetzen? Demnach kann die KiTa kein Kind mit Behinderung ablehnen. Eine nicht barrierefreie KiTa ist kein Grund. Auch Kinder mit Behinderung haben freies Wahlrecht in welche KiTa sie gehen wollen!
Wir werden weiter verfolgen wie die Gemeinde mit dem behindertenpolitischen Maßnahmenpaket der Landesregierung zur Umsetzung der UN Konvention über Rechte von Menschen mit Behinderungen umgeht und die dort beschriebenen Maßnahmen umsetzt.
Uwe Neuer
Sachkundiger Einwohner Sozial-, Gesundheits- und Gleichstellungsausschuss
des Kreistages Landkreis Spree-Neiße
Als im November 2010 der Verein unBehindert Leben aus der Baracke in der Charlottenstraße in Forst ausziehen musste und sein neues Domizil in der Gubener Straße 10 im alten Jugend-clubhaus bezog, glaubte man an eine Übergansregelung oder an einen Ausbau des Gebäu-des nach den Grundsätzen der Barrierefreiheit. Mehr als ein Jahr ist man nun schon in einem Provisorium.
Seit dem Tag des Einzuges beschäftigt sich die Stadtverwaltung nicht mehr mit den Problemen des Ver-eins. Die Vereinsvorsitzende, Frau Flemmig, hat in unzähligen Gesprächen mit der Stadt Forst auf den Platzmangel und die fehlende Barrierefreiheit hingewiesen. Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten bleibt der Zugang zur Begegnungsstätte weiterhin verwehrt. Sinnesbehinderte können sich nur schwer oder gar nicht orientieren. Vertröstungen seitens der Stadtverwaltung oder gar das Abwälzen des Problems auf den Landkreis tragen nicht zielführend zur Lösung bei, sondern lassen die Vereinsvorsitzende, die übrigens ehrenamtlich arbeitet, im Stich. So sollte man mit engagierten Menschen, die sich für die Belange Benach-teiligter in der Stadt Forst und Umgebung einsetzen, einfach nicht umgehen. Die Zustände in der Gubener Straße 10 sind schlichtweg skandalös! Hier kann man sich kaum begegnen und Menschen mit Behinde-rungen schon gar nicht. Daran haben auch die vielen schönen Worte Verantwortlicher zum Aktionstag für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Forst am 12. Mai 2011 nichts geändert.
Einerseit müssen sich mehrere Leute ein Büro teilen, wovon jeder dabei ein anderes Projekt zu bear-beiten hat, was sich auf die Arbeitsweise negativ auswirkt und dieser soll auch noch als Begegnungsstätte dienen. Andererseits sind die sanitären Einrichtungen in einem sehr schlechten Zustand.
Zur Arbeit des Vereins :
In einem Modellprojekt des Landes Brandenburg hat der Verein vor 19 Jahren (1993) auf dem Gebiet der Behindertenarbeit seine Arbeit mit folgenden Inhalten begonnen:
Gleichzeitig ist diese Projektarbeit länderübergreifend mit unserem polnischen Nachbarn, unserer heu-tigen Partnerstadt Lubsko, aufgebaut worden. In den Jahren wurden weitere Projekte erarbeitet, wie:
Aus diesem Projekt wurde der Deutsch - Polnische Behindertenbeirat gegründet (2005), mit Partnern aus der Stadt Lubsko / Polen. Die Arbeit des Behindertenbeirates beinhaltet nicht nur die Beratung von betrof-fenen Bürgern, sondern auch die ständige Einflussnahme auf das barrierefreie Bauen in der Stadt Forst im öffentlichen Bereich.
Die AG Soziales innerhalb der LINKEN in Forst wird sich verstärkt diesem Thema widmen und dafür Sorge tragen, dass es zu einer positiven Lösung für den Verein >unBehindert Leben< kommt.
Andreas Beckmann
Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit
der AG Soziales Forst
Als im letzten Jahr der Verein "unBehindert Leben e.V." aus der Baracke in der Charlottenstraße ausziehen musste und sein neues Domizil in der Gubener Straße im alten Jugendclubhaus be-zog, glaubte man an eine Übergansregelung oder an einen Ausbau des Gebäudes nach den Grundsätzen der (zur) Barrierefreiheit.
Seit diesem Tag des Einzuges beschäftigt sich die Stadt nicht mehr mit den Problemen des Vereins. Die Vereinsvorsitzende Frau Flemmig hat in unzähligen Gesprächen mit der Stadt Forst auf den Platzmangel und die fehlende Barrierefreiheit hingewiesen. Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten bleibt er Zugang zur Begegnungsstätte weiterhin verwehrt. Sinnesbehinderte können sich nur schwer oder gar nicht orien-tieren.
Vertröstungen seitens der Stadtverwaltung oder gar das Abwälzen auf den Landkreis tragen nicht ziel-führend zur Problemlösung bei, sondern lassen die Vereinsvorsitzende die im Übrigen ehrenamtlich ar-beitet, im Stich. So geht man mit engagierten Menschen, die sich für die Belange Benachteiligter in dieser Stadt einsetzen einfach nicht um. Die Zustände in der Gubener Strasse 10 sind schlichtweg skandalös! Hier kann man sich kaum begegnen und Menschen mit Behinderungen schon gar nicht. Daran haben auch die vielen schönen Worte Verantwortlicher zum Aktionstag für die Rechte von Menschen mit Behin-derungen in Forst am 12. Mai 2011 nichts geändert.
Die AG Soziales der LINKEN in Forst wird sich dem Problem annehmen und mit Hilfe der Medien (Presse, Funk und Fernsehen) diese Farce beenden helfen.
Eine Lösung wird kommen, darauf darf man sich verlassen!
Andreas Beckmann Hartmut Klausnitzer
AG Soziales AG Soziales