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in Cottbus/Chóśebuz

Timurhilfe

Linke Soli-Aktion „Timur und sein Trupp“

In Zeiten wie diesen heißt es ZUSAMMENSTEHEN.
Darum helfen auch wir sehr gern.

Mitmenschen aus Cottbus und Umgebung, die derzeit Probleme haben, ihre persönlichen Besorgungen des täglichen Lebens zu erledigen, bieten wir unsere Hilfe an.
Es geht insbesondere um Lebensmittel, Drogerieartikel und Medikamente aus der Apotheke.

Wenden Sie sich an uns:  

cottbus@dielinke-lausitz.de  oder

Montag und Donnerstag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr telefonisch unter 0355 - 22 44 0.

Ihr „Einkaufszettel“ muss bitte immer folgende Angaben enthalten:

  • Name  -  Anschrift  - Telefonnummer
  • Menge und möglichst genaue Artikelbezeichnung.

Wir organisieren die Auslieferung für den nächsten Tag - also Dienstag und Freitag - zu Ihnen nach Hause.
Die Bezahlung erfolgt bitte (möglichst passend) in Bar – selbstverständlich gegen Vorlage eines Kassenbons.

Weitere Hilfsangebote, beispielsweise Gassi-Dienste für Haustiere und eine Notfall-Kinderbetreuung, prüfen wir aktuell.
Sollte es hierzu Bedarf geben, melden Sie uns diesen bitte auf gleichem Wege.

Dieses Angebot gilt ab sofort und bis auf Weiteres. Wir wollen damit einen Beitrag zu den aktuell an vielen Orten entstehenden Initiativen zur Nachbarschaftshilfe leisten. In diesen schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger, dass wir als Gesellschaft zusammenrücken und denjenigen helfen, die darauf angewiesen sind. Das Gebot der Stunde lautet also: Solidarität!

Die Timurhilfe ist Mitglied der Inititative #Cottbushilft

Christopher Neumann        Conny Meißner
Ortsvorsitzender                  stellv. Ortsvorsitzende

Vereint gegen Kapp-Putsch

Vor 100 Jahren Niederschlagung des militaristischen Putsches

Im Wissen um den historischen Bezug zu unserer politischen Gegenwart, dem Erstarken reaktionärer, militaristischer und faschistischer Kräfte, erinnerten wir an die erfolgreiche, weil entschlossene und gemeinsame Abwehr eines profaschistischen Sturzes der Weimarer Republik  durch einen Generalstreik, ausgerufen durch die Gewerkschaften, die SPD, KPD und USPD.
Die Mobilisierung der Arbeiter und Arbeiterinnen gegen den Versuch der reaktionären Militaristen, die erkämpften Errungenschaften der Novemberrevolution zu nichte zu machen und Versailler Vertrag zu revidieren, war gewaltig.

Die 16 Todesopfer und den entschlossenen Mut, mit dem sich die Cottbuser Arbeiter und Arbeiterinnen gegen die anmarschierenden Truppen Kapps und von Lüttwitz‘ entgegenstellten, konnte DIE LINKE. Cottbus infolge der nun allgemeinen Gesundheitsmaßnahmen nicht wie geplant im „BildungsBlock“  würdigen. Auch die öffentliche Ehrung musste sich dem unterordnen.

Als sichtbares Zeichen im öffentlichen Raum leuchten daher nur die roten Nelken, die wir am Sandower Gedenkstein und an der Gedenktafel am Spremberger Turm anbrachten.

Da auch die Sonderausstellung zum Kapp-Putsch und den Ereignissen in Cottbus gegenwärtig nicht besucht werden kann, ist eine Zusammenfassung auf der Internetseite des
Stadtmuseums Cottbus zusehen.

Sonja Newiak
DIE LINKE. Cottbus, Aktiv Sandow

Verantwortung und Solidarität

Protestpolka ist abgesagt

Am gestrigen Mittwochabend, 11.03.2020, haben wir, Appell von Cottbus, entschieden, unsere geplante Demonstration „Platzverweis dem Faschisten Höcke“ am 14.03.2020, abzusagen. Wir zeigen uns verantwortungsvoll gegenüber unseren Demo-TeilnehmerInnen und möchten zum jetzigen Zeitpunkt die aktuelle Epidemie von COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) nicht beschleunigen.

Das Robert-Koch-Institut hat am 11.03.2020 eine Handlungsanweisung „Allgemeine Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen“ herausgegeben. In dieser wird beschrieben, dass Massenveranstaltungen, und dazu gehört im kleineren Umfang unsere geplante Demonstration, dazu beitragen, dass das Virus schneller verbreitet werden kann. Seit Dienstag sind drei Fälle in Cottbus bekannt, in denen sich Personen mit dem Virus angesteckt haben. Es wird empfohlen, möglichst nur für Versorgungsgänge rauszugehen und private Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren.

Aus den vorhergenannten Gründen, möchten wir die Verwaltung der Stadt Cottbus und die Sicherheitsorgane nicht zusätzlich belasten und unnötige Kräfte binden, welche an anderer Stelle im Moment notwendiger und sinnvoller eingesetzt werden können und müssen.

Auf die Durchführung der Demo zu bestehen, entspricht nicht unserer Vorstellung von Solidarität und gegenseitiger Rücksichtnahme.

Für uns bedeutet die Absage der Veranstaltung keinen finanziellen Schaden, es wird andere Veranstalter wie zum Beispiel unseren FC Energie Cottbus, das Glad House oder Messeveranstaltungen härter treffen.

Vor allem kleinere Betriebe sind von der Epidemie sehr stark wirtschaftlich betroffen. Wir als Appell von Cottbus möchten uns solidarisch zeigen und mit unseren zivilgesellschaftlichen Mitteln einen Beitrag dazu leisten.

Wir wünschen der Verwaltung der Stadt Cottbus, dem Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, der Feuerwehr Cottbus, der Polizei Cottbus, dem Technisches Hilfswerk THW OV Cottbus und allen daran beteiligten MitarbeiterInnen sehr viel Kraft und gutes Gelingen bei den bevorstehenden zu bewältigenden Aufgaben.

Mit freundlichen Grüßen
Euer AppellvonCottbus

Platzverweis für den Faschisten Höcke!

Tanzen bis die Socken qualmen!

Plakat: „Was hilft bei Faschist Höcke? Protest-Polka!“ #unteilbar, #AppellvonCottbus, #wannwennnichtjetzt

Wir wollen keine Hetze, Panikmache vor Flüchtlingen und keine rassistischen Statements von Höcke, Kalbitz & Co in unserer Stadt.
Auch mit Blick in die Zukunft mit Struktur-, Klimawandel und anderen Herausforderungen wollen wir ein solidarisches und friedliches Miteinander. Das zeigen wir am Samstag, dem 14.03.20 - die echte Alternative für unsere Heimat. Wir tanzen Polka bis die Socken qualmen.

Darum: Mundwinkel hoch, Musik laut, Protest-Polka getanzt und ein schönes Trillerpfeifenkonzert.
Bringt Geschirr, Kaffee und Kuchen mit und lasst uns zeigen, wie schön und lebenswert Cottbus ist!

Kommt alle zur Stadtpromenade /Ecke Postparkplatz um 16 Uhr. Lasst uns deutlich und laut sein!

Wir sind Viele! Cottbus ist bunt!

Protest gegen „Defender20“

Mahnwachen auf der Bahnhofsbrücke

Seit Tagen rollen wieder US-Panzertransporte durch Cottbus, die zum Kriegsmanöver „Defender20“ an die polnische Ostgrenze befördert werden. Deshalb meldete DIE LINKE. Cottbus kurzfristig Mahnwachen von 12 - 14 Uhr für den
4.- 6. März  auf der Bahnhofsbrücke
an. Die Mahnwachen werden durch die
Friedenskoordination-Cottbus unterstützt.
weitere Protestaktionen

Mahnwache #Hanau

Wieder starben Menschen durch rassistischen Terror

Dem Aufruf von #Appell von Cottbus folgten spontan etwa 50 Cottbusserinnen und Cottbusser und trafen sich auf dem Altmarkt zur Mahnwache, um der Opfer des Anschlags in Hanau zu gedenken. Die Mahnwache begleitete die „Grüne Kapelle“.

„Nulltoleranz“? Ja! - gegenüber Hetze, Nationalismus, Rassismus und Gewalt. In den Gesprächen sprachen sich die Menschen gegen Hass, Gewalt und Ausgrenzung aus.

Wir müssen alles  tun, damit Cottbus eine bunte, offene und tolereante Stadt bleibt und unser Land kompromislos gegen alle Formen von Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt vorgeht, sowie den Scharfmachern und Hetzern entgegentreten, wo immer sie andere Menschen verunglimpfen und/oder bedrohen.

Cottbus bleibt bunt!

75. Jahrestag der Bombardierung von Cottbus

4 Plakate „Cottbus ist bunt“ vor den Menschen auf dem Stadthallenvorplatz

Anlässlich des 75. Jahrestages der Bombardierung von Cottbus, fand heute der Sternmarsch statt. Aus vier Stadtteilen kommend, trafen sich rund 1.000 Bürger*innen, um den Opfern der Bombardierung zu Gedenken und ein Zeichen gegen Faschismus und Krieg zu setzen. 
Besondere Beachtung fand der Redebeitrag von Prof. Dr. Heike Radvan von der BTU Cottbus- Senftenberg:

Wir haben eine Verantwortung als deutsche Gesellschaft für die Verbrechen der Nationalsozialisten. Verantwortung heute heißt zu allererst aufrichtiges und konkretes erinnern an alle Menschen, die betroffen waren von den Bombardierungen. Und es heißt auch, daraus zu lernen und Verantwortung in der Gegenwart zu übernehmen. Dazu möchte ich drei Punkte benennen:

  1. Verantwortung heute bedeutet, nicht mit Feinden der Demokratie zu kooperieren
  2. Verantwortung heute bedeutet, aktuellen Antisemitismus wahr zu nehmen und heutiges jüdisches Leben
  3. Verantwortung heute bedeutet auch, Geflüchtete zu unterstützen

Vollständiger Redebeitrag

Christopher Neumann

Gedenken an Karl und Rosa

Panoramafoto: Das Denkmal „Für die Opfer des Faschismus und Militarismus“ mit dem Redener und den Plakaten „Freiheit für Julien Assange“ und „Keine Kriegsmanöver in Europa“

                                                                                                                                                                                               Fotos: Frithjof Newiak
Aus der Rede von Christopher Neumann - Vorsitzender des Ortsverbandes DIE LINKE. Cottbus:

„Wir gedenken heute des 101. Jahrestags der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Beide genossen zu Lebzeiten – und bis heute – großes Ansehen in der internationalen Arbeiterbewegung. Ihr Kampf für Gerechtigkeit und Frieden gilt noch heute als wegweisend. Nicht zuletzt für ihr klares Bekenntnis gegen den Krieg und als führende Köpfe des sozialistischen Flügels in der Novemberrevolution, wurden sie am 15. Januar 1919 von Soldaten der Garde-Kavallerie-Schützen-Division ermordet.
Rosa Luxemburg warnte schon sehr frühzeitig vor den Gefahren eines kommenden Krieges der europäischen Großmächte und prangerte den deutschen Militarismus und Imperialismus jener Zeit an. 1906, acht Jahre vor Beginn des Ersten Weltkrieges, wurde sie für ihre klaren Äußerungen das erste Mal zu einer zweimonatigen Haftstrafe verurteilt ...“ Die komplette Rede

Cornelia Meißner

Entspannt abgehoben

NJE2020 der Air Cottbus startet ins neue Jahr

Blick in den Veranstaltungssaal

England, Frankreich, Polen, Bulgarien, Slowakei, Russland, Italien, das Saarland und Nordrhein-Westfalen – neun Partnerstädte hat Cottbus. Diesem Thema widmete sich das Veranstaltungskonzept des diesjährigen Neujahrsempfangs der Stadt und imitierte einen Flug in der „first class“ der Stadthalle und mit Blick aus dem „Bullauge“ auf zukünftige Projekte. Dabei wünscht sich die Stadtspitze Offenheit und Freude am Austausch. Besonders kulinarisch wurde man diesem Motto gerecht. Doch vor dem großartigen Buffet, das viele Spezialitäten der befreundeten Regionen bereithielt, stand ein gut zwei Stunden währendes Programm auf dem „Flugplan“. Es wurde getanzt und gesungen, geredet und geehrt. In das Buch der Stadt konnten sich fünf engagierte Cottbuser*innen eintragen: Rosita Dräger, Sprecherin und Initiatorin der Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose I, Karola Morys, Initiatorin der Vorlesegruppe „Lesefuchs“, Gert Streidt, bisheriger Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz, Manfred Buder, Sportlegende aus Sachsendorf sowie Torsten Schmidt, Vorsitzender des Cottbuser Kindermusicals.

Um die Lausitzer auf den Weg beim kommenden Wandel in der Region mitzunehmen, sprach Christian Hirte, der Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter für die ostdeutschen Bundesländer, vor allen Dingen von den großen Chancen. Konkretes ließ seine Rede vermissen. Auch Ministerin Kathrin Schneider (SPD) stimmt auf große Ziele ein. Sie spricht dabei über verschiedene Erfolge, wie beispielsweise die Ansiedlung von Arbeitsplätzen bei der Knappschaft und dem RAW, aber auch über die erweiterte Unterstützung der Universität und dem Aufbau der medizinischen Ausbildung in Cottbus. Die Chefin der Potsdamer Staatskanzlei wünscht sich sich viele Menschen, Unternehmen, Institutionen und Verbände mit ihren Ideen und Stärken einbringen. So sagte sie gegenüber der Lausitzer Rundschau: „Gefragt ist ein neues Miteinander. Auch die neue Landesregierung arbeitet entschlossen für eine wirtschaftlich starke und lebenswerte Lausitz mit Cottbus als einem wichtigen Zentrum. Wir wollen die Lausitz zu einer europäischen Modellregion für Klimaschutz und Wirtschaftswachstum entwickeln, wo viele Menschen gut bezahlte Arbeit finden.“ Weiter heißt es in der Lausitzer Rundschau: Dafür seien aber auch ein friedlicher Umgang miteinander und ein Klima der Akzeptanz erforderlich. Schneider weiter: „Wir müssen gemeinsam für das tolerante und weltoffene Cottbus eintreten. Die Stadt ist bunt, sie bleibt bunt.“ Dafür gab es demonstrativen Beifall.

In Vertretung für den „Captain“, Oberbürgermeister Holger Kelch, übernahm Marietta Tzschoppe die Rolle der „1. Offizierin“ im Cockpit und gab Auskunft über Pläne und Projekte der Stadt. Dabei dürfen sich die Cottbuser wohl am meisten über ein Wochenende im Juli freuen, denn dann dürfen ein Wochenende lang die öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei genutzt werden.

Auf dem Neujahrsempfang in der Cottbuser Stadthalle versammelten sich etwa 1000 geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und engagierter Bürgerschaft und hatten wohl einen guten Flug.

(Zitierte Quelle: Lausitzer Rundschau vom 09.01.2020)