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in Cottbus/Chóśebuz

Christopher Neumann

Gedenken an Karl und Rosa

Panoramafoto: Das Denkmal „Für die Opfer des Faschismus und Militarismus“ mit dem Redener und den Plakaten „Freiheit für Julien Assange“ und „Keine Kriegsmanöver in Europa“

                                                                                                                                                                                               Fotos: Frithjof Newiak
Aus der Rede von Christopher Neumann - Vorsitzender des Ortsverbandes DIE LINKE. Cottbus:

„Wir gedenken heute des 101. Jahrestags der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Beide genossen zu Lebzeiten – und bis heute – großes Ansehen in der internationalen Arbeiterbewegung. Ihr Kampf für Gerechtigkeit und Frieden gilt noch heute als wegweisend. Nicht zuletzt für ihr klares Bekenntnis gegen den Krieg und als führende Köpfe des sozialistischen Flügels in der Novemberrevolution, wurden sie am 15. Januar 1919 von Soldaten der Garde-Kavallerie-Schützen-Division ermordet.
Rosa Luxemburg warnte schon sehr frühzeitig vor den Gefahren eines kommenden Krieges der europäischen Großmächte und prangerte den deutschen Militarismus und Imperialismus jener Zeit an. 1906, acht Jahre vor Beginn des Ersten Weltkrieges, wurde sie für ihre klaren Äußerungen das erste Mal zu einer zweimonatigen Haftstrafe verurteilt ...“ Die komplette Rede

Cornelia Meißner

Entspannt abgehoben

NJE2020 der Air Cottbus startet ins neue Jahr

Blick in den Veranstaltungssaal

England, Frankreich, Polen, Bulgarien, Slowakei, Russland, Italien, das Saarland und Nordrhein-Westfalen – neun Partnerstädte hat Cottbus. Diesem Thema widmete sich das Veranstaltungskonzept des diesjährigen Neujahrsempfangs der Stadt und imitierte einen Flug in der „first class“ der Stadthalle und mit Blick aus dem „Bullauge“ auf zukünftige Projekte. Dabei wünscht sich die Stadtspitze Offenheit und Freude am Austausch. Besonders kulinarisch wurde man diesem Motto gerecht. Doch vor dem großartigen Buffet, das viele Spezialitäten der befreundeten Regionen bereithielt, stand ein gut zwei Stunden währendes Programm auf dem „Flugplan“. Es wurde getanzt und gesungen, geredet und geehrt. In das Buch der Stadt konnten sich fünf engagierte Cottbuser*innen eintragen: Rosita Dräger, Sprecherin und Initiatorin der Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose I, Karola Morys, Initiatorin der Vorlesegruppe „Lesefuchs“, Gert Streidt, bisheriger Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz, Manfred Buder, Sportlegende aus Sachsendorf sowie Torsten Schmidt, Vorsitzender des Cottbuser Kindermusicals.

Um die Lausitzer auf den Weg beim kommenden Wandel in der Region mitzunehmen, sprach Christian Hirte, der Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter für die ostdeutschen Bundesländer, vor allen Dingen von den großen Chancen. Konkretes ließ seine Rede vermissen. Auch Ministerin Kathrin Schneider (SPD) stimmt auf große Ziele ein. Sie spricht dabei über verschiedene Erfolge, wie beispielsweise die Ansiedlung von Arbeitsplätzen bei der Knappschaft und dem RAW, aber auch über die erweiterte Unterstützung der Universität und dem Aufbau der medizinischen Ausbildung in Cottbus. Die Chefin der Potsdamer Staatskanzlei wünscht sich sich viele Menschen, Unternehmen, Institutionen und Verbände mit ihren Ideen und Stärken einbringen. So sagte sie gegenüber der Lausitzer Rundschau: „Gefragt ist ein neues Miteinander. Auch die neue Landesregierung arbeitet entschlossen für eine wirtschaftlich starke und lebenswerte Lausitz mit Cottbus als einem wichtigen Zentrum. Wir wollen die Lausitz zu einer europäischen Modellregion für Klimaschutz und Wirtschaftswachstum entwickeln, wo viele Menschen gut bezahlte Arbeit finden.“ Weiter heißt es in der Lausitzer Rundschau: Dafür seien aber auch ein friedlicher Umgang miteinander und ein Klima der Akzeptanz erforderlich. Schneider weiter: „Wir müssen gemeinsam für das tolerante und weltoffene Cottbus eintreten. Die Stadt ist bunt, sie bleibt bunt.“ Dafür gab es demonstrativen Beifall.

In Vertretung für den „Captain“, Oberbürgermeister Holger Kelch, übernahm Marietta Tzschoppe die Rolle der „1. Offizierin“ im Cockpit und gab Auskunft über Pläne und Projekte der Stadt. Dabei dürfen sich die Cottbuser wohl am meisten über ein Wochenende im Juli freuen, denn dann dürfen ein Wochenende lang die öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei genutzt werden.

Auf dem Neujahrsempfang in der Cottbuser Stadthalle versammelten sich etwa 1000 geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und engagierter Bürgerschaft und hatten wohl einen guten Flug.

(Zitierte Quelle: Lausitzer Rundschau vom 09.01.2020)