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Ortsverband Forst 2020

„Linksrum“ zu aktuellen Themen

  • Landtagsabgeordneten Christian Görke Archimedes - Grundschule in Forst-Noßdorf

  • Landtagsabgeordneten Christian Görke beantwortete Fragen der Anwesenden

  • Alle anwesenden verfolgten die Ausführungen des Landtagabgeordneten sehr interessiert und stellten auch ihre Fragen

  • Auch die ehemalige Landtagsabgeordnete und Mitglied des Landesvorstandes Anke Schwarzenberg war gekommen.

  • Landtagsabgeordneten Christian Görke sprach über den wirtschaftlichen Strukturwandel mitzugestalten

  • 16 Genossinnen und Genossen sind in die Archimedes - Grundschule in Forst-Noßdorf gekommen. Hier konnten die Abstandsregeln gut eingehalten werden.

  • Katharina Slanina,  eine der beiden Vorsitzenden des Landesvorstandes, begleitete Christian Görke an diesem Tage auf seiner Informationstour durch Südbrandenburg.

Unser monatlicher Treff Linksrum fand am Donnerstag, dem 29.10.2020, aus besonderem Anlass nicht in der Geschäftsstelle, sondern zur besseren Sicherung erforderlicher Hygienemaßnahmen in der Archimedes - Grundschule in Forst-Noßdorf statt.

Immerhin hatten sich 16 Genossinnen und Genossen auf den Weg gemacht, um an der Veranstaltung teilzunehmen.

Mit Blick auf die Bundestagswahl 2021 begrüßten wir den Landtagsabgeordneten Christian Görke. Christian bewirbt sich als Direktkandidat für DIE LINKE. im WK 64 (Cottbus, Spree-Neiße) und war bereit, sich den Fragen der Genossinnen und Genossen zu stellen. Weiterhin konnten wir auch Genossin Katharina Slanina, eine der beiden Vorsitzenden des Landesvorstandes, begrüßen. Katharina begleitete Christian an diesem Tage auf seiner Informationstour durch Südbrandenburg. Nach der Begrüßung durch die Ortsvorsitzende informierte Christian zuerst über einige persönliche Eckdaten. In Rathenow aufgewachsen, stammt er aus einem christlichen Elternhaus. Er absolvierte eine Lehrerausbildung in den Fächern Geschichte und Sport und arbeitete auch einige Zeit als Lehrer. In der Kommunalpolitik wirkte er 24 Jahre aktiv mit. Er war Fraktionsvorsitzender im Landtag, Landesvorsitzender und Finanzminister für DIE LINKE. in der Landesregierung. Als Landtagsabgeordneter sind die Verkehrspolitik und Finanzen aktuell seine Schwerpunktthemen. Warum nun die Lausitz als Wahlkreis? Die Lausitz erbringt 40 % der Inlandsproduktion des Landes Brandenburg und stellt somit das wirtschaftliche Herz Brandenburgs dar. Hier in der Lausitz den wirtschaftlichen Strukturwandel mitzugestalten, sieht Christian als hochspannende Aufgabe an. Das bundespolitische Thema „Die finanzielle Situation der Kommunen“ mit dem Schwerpunkt der Entschuldung spiegelt sich hier besonders ab. Für die Stadt Cottbus konnte eine Teilentschuldung erreicht werden. Jedoch für die Stadt Forst mit Schulden von mehr als 40 Mill. € und andere gleichartige Kommunen konnten bisher keine Regelungen gefunden werden. Allerdings ist Forst überall in der Bundesrepublik! Als eine Lösung sieht Christian den Schuldenschnitt auf Bundesebene an. Nur so wird den Kommunen finanzieller Spielraum und Handlungsfähigkeit geschaffen. Bundesweit besteht ein Einnahmeproblem. Durch die Einführung einer Finanztransaktionssteuer wäre dies zu verringern.

Mit dem Strukturstärkungsgesetz für die Lausitz können 200 Mill. € im Jahr in der Lausitz umgesetzt werden. So wird durch den Bund u.a. der Aufbau und die Entwicklung einer medizinischen Fakultät an der BTU unterstützt.

Als Verkehrspolitiker sieht er den Ausbau der Schienenwege über die Landesgrenzen hinaus als bedeutende Aufgabe an. Die Ertüchtigung bis an die Staatsgrenze und Anbindung an das östliche Schienennetz hält er dabei als besonders wichtig. Für die Menschen vor Ort, und insbesondere hier in der Lausitz, spielt auch der ÖPNV eine herausragende Rolle, besonders mit Blick auf die Altersstruktur.

Bei all den großen bundesweiten Themen gilt es dabei nicht die Sachpolitik vor Ort aus dem Blick zu verlieren.

Zum Abschluss erklärte Katharina nochmals die volle Unterstützung der Bewerbung Christians für ein Bundestagsmandat durch beide Landesvorsitzenden. Als Abgeordneter würde Christian der Lausitz mit ihren speziellen Problemen und Erfordernissen auf Bundesebene Gehör verschaffen, so ihre Überzeugung. Nach ca. 75 Minuten mussten unsere Gäste die Veranstaltung verlassen, um den fast letzten Zug an diesem Tage zu erreichen.

Im zweiten Teil der Zusammenkunft informierte der Ortsvorstand zur zukünftigen Arbeit im und mit dem Kreisvorstand. Am 21.10.2020 fand eine Gesprächsrunde zwischen Kreis- und Ortsvorstand statt. Diese Ergebnisse wurden den Anwesenden vorgetragen und erläutert.

Durch den Kreisvorstand ist der 7. Kreisparteitag für Dezember einberufen worden. Es gilt einen neuen Kreisvorstand zu wählen. Der Ortsverband strebt die Mitarbeit von 2 Vertretern aus Forst an. Dies entspricht der Kreissatzung. Die Anwesenden besprachen bereits bestehende Bereitschaften. Wer sich für den Ortsverband im Kreisvorstand engagieren möchte, kann sich auch jetzt noch melden. Insbesondere Genossinnen ermutigen wir dazu, da Kandidatinnen und Kandidaten quotiert aufgestellt und gewählt werden.

Nach ca. 60 min angeregter Diskussion traten alle den Heimweg an.

Cornelia Jannisch

Linksrum in Forst (Lausitz)

Nach längerer Pause fanden sich am gestrigen Donnerstagabend interessierte Genossinnen und Genossen zum Linksrum-Treff in unserer Geschäftsstelle ein. Bei einem kühlen Getränk tauschten wir uns zur aktuellen Situation im Ortsverband, zum Vorbereitungsstand des anstehenden Sommerfestes und auch zu den geplanten Aktivitäten zum Weltfriedenstag am 1.September aus. Insbesondere aus Anlass des Weltfriedenstages wollen und werden wir LINKE wieder sichtbarer im Stadtbild sein.

Der am letzten Donnerstag jeden Monates stattfindende Treff ermöglicht einen lockeren Meinungsaustausch zu verschiedensten Themen. Eine starre Tagesordnung gibt es nicht. Hier kann jeder mitdiskutieren oder auch nur zuhören.

Cornelia Janisch
Vorsitzende OV Forst (Lausitz)

Gedenken zum 75.Jahrestag der Befreiung

Vertreter des Ortsverbandes, der Fraktion in der SVV  und des VVN-BdA dankten den Befreiern am 8.Mai auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof in Forst (Lausitz) mit der Niederlegung eines Gebindes und Blumen.

Die geplante gemeinsame Veranstaltung der Stadt mit Vertetern anderer Gremien musste aus Anlass der Sicherheitsauflagen wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Dennoch fanden sich Genossinnen und Genossen und einige Bürgerinnen und Bürger zum stillen Gedenken am Nachmittag ein.

  • © Foto: Jens Dräger

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Günter Mattern

75 Jahre nach der Befreiung vom Hitlerfaschismus

In den vergangenen Tagen und Wochen ist viel über den 8. Mai 1945, den Tag der Befreiung geschrieben und gesprochen worden.

Am 17.04.1945 wurde die Stadt Forst durch die Sowjetarmee befreit.

Am 8. Mai war der 2. Weltkrieg offiziell durch die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht beendet.

Ich wurde 5 Jahre später geboren. Milch für ihren kleinen Sohn erhielten meine Eltern durch den Gartenzaun vom Cousin und Nachbarn, Marken für Fleisch, Butter und viele weitere Lebensmittel begleiteten die Kindheit unserer Jahrgänge. Für Jüngere: keine Rabattmarken, sondern Marken um die Produkte kaufen zu dürfen.

Mit dem offiziellen Ende der Kämpfe waren der Krieg und seine Folgen noch lange nicht besiegt.

Es waren nicht nur wirtschaftlich Folgen, sondern es waren vor allen Dingen auch ideologische Folgen, an Geist und Seele geschädigte Menschen, die der Krieg geschaffen hatte. Verlorene Heimat, verlorenes Hab und Gut aber vor allem verlorene Menschen, Verwandte, Freunde, Nachbarn, Bekannte.

Die Jahre von 1933 bis 1945 wahren die schwärzesten Jahre in der deutschen Geschichte. Aber in allen Besatzungszonen gab es vernünftige, kluge und ehrliche Menschen, die einen neuen, sozialen und vor allen Dingen friedlichen Staat aufbauen wollten und dafür ihre ganze Kraft eingesetzt haben. Diesen „Helden der ersten Stunde“ wurde mit Recht oft gedankt.

Aber jetzt gibt es wieder Menschen, die dieses Leid und die Entbehrungen leugnen und herunterspielen, die Hass und Unfrieden schüren.

Nutzen wir gemeinsam das Andenken an die Helden der Sowjetarmee sowie das Andenken an die Menschen, die unter dem faschistischen Joch besonders in Gefängnissen und Konzentrationslagern leiden mussten, um neue Kraft zu schöpfen gegen das Vergessen und vor allen Dingen gegen die Verharmlosung der faschistischen Gräueltaten.

Lassen wir nicht zu, dass wieder Menschen in Klassen nach der Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Weltanschauung eingeteilt werden. 

Lassen wir nicht zu, dass wieder an den Grenzen Militärmanöver und andere Provokationen stattfinden.

Im Mai 1945 haben die Menschen in Deutschland, auch die Politiker jener Zeit, geschworen: „Nie wieder soll von deutschem Boden ein Krieg ausgehen.“

Lassen wir nicht zu, dass Deutschland, dass Europa wieder Aufmarschgebiet irgendeiner Armee wird.

Schluss mit dem Säbelrasseln.

Zur Wende gab es die Bewegung: “Schwerter zu Pflugscharen“. Hier müssen wir wieder anknüpfen.

Umweltschutz?

Lasst uns die militärische Abrüstung in Europa und weltweit durchsetzen, damit betreiben wir Schutz der Natur, Einsparung von Ressourcen und vor allen Dingen Schutz des Lebens von Mensch und Tier auf unserem Planeten.

Das sind Lehren aus dem 2. Weltkrieg, die ich auch voll vertreten kann.

Das wäre auch die notwendige Achtung und Ehrung der Opfer des Krieges.

Ein großes Dankeschön

an die Helden des Alltags

Bild zeigt Plakat, selbst geschrieben, mit dem Text: "Ein Großes Dankeschönan alle Helferin der Corona-Krise! Ihr seid unsere Helden des Alltags!

Wir sagen auf diese Art Danke!

Landesparteitag 22. bis 23.02.2020

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