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LeseEcke

Liebe Leserin, lieber Leser,
hier werden Artikel veröffentlicht, die es leider nicht in die gedruckte Ausgabe unserer Kleinen Zeitungen geschafft haben.
Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!
Ihre Zuschriften sind uns willkommen!


Uwe Sattler - neues deutschland

»Das ›gute, alte Bündnis‹ ist überholt«

Der Linke-Europapolitiker Helmut Scholz äußert sich zum Zustand der Demokratie in den USA, den Herausforderungen für Joe Biden, ob er in der Lage sei, die sozialen und wirtschaftlichen Erwartungen vieler Amerikanerinnen und Amerikaner wirklich zu erfüllen. Stichworte Gesundheitsreform, Umbau der Wirtschaft, sozial-ökologische Wende auch in der US-Wirtschaft, neues Verhältnis zwischen EU, USA und China, der Verantwortung für die Zukunft unseres Planeten. Weiterlesen


Da tickt eine Bombe

Mit diesem Titel berichtet die Mitgliederzeitung „publik“ 08/2020 von ver.di über das „Andocken“ verschiedener rechter Strömungen an die „Corona-Demos“ und veröffentlicht eine Dokumention des Nürnberger Bündnisses „Nazistopp“. Nein, nicht alle seien radikal rechts, die bei den sogenannten „Corona-Demos“ mitlaufen, doch bei einigen Corona-Leugnern sei die Radikalisierung sehr weit gediehen, was die Bomben-Bauanleitung auf der „Telegram“-Seite von „Widerstand 100“ belegt. Weiterlesen


Engels zum Anhören

„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus“ Anläßlich des Jubiläums von Friedrich Engels fand in dessen Geburtsort Wuppertal ein ganzes Gedenkjahr „ENGELS2020“ statt. Eine der vielen Veranstaltungen war eine Lesung aus dem „Kommunistischen Manifest“ im Operhaus von Wuppertal. Dieses Gemeinschaftswerk von Marx und Engels entstand 1847/48, als kurz vor der Märzrevolution im damaligen Deutschen Bund. Es ist inzwischen in über 100 Sprachen übersetzt worden.  Diese... Weiterlesen


ENGELS to go

neues deutschland 14.11.2020 „Engels to go Worte für Fortschritt und Emanzipation“ versammelt markante Zitate zum Verhältnis Mensch und natur, führt mitten hinein in die dialektische Analyse von Geschichte und Gesellschaft und erlaubt die annäherung an diesen genialen Denker, der sich selbst in den Schatten von Marx stellte. Passend zu seinem 200. Jubiläum am 28. November. von Johannes Oehme 96 Seiten, 10,5 x 15,5 cm, brosch. Buch 7,– € ISBN 978-3-355-01889-0 Weiterlesen


Mjertyn Spierka, 2020/11

Mina Witkojc - eine selbstbewußte Frau

Ach du mein Volk, du liebes, teures »Ach narod naš, ty luby, drogi« Serbski narod, 1923 (Dolnoserbske basnje 1925) Der Burger Wendin Wilhelmine Wittka zum 45. Todestag (1893-1975) Sie wird 1921 mit 28 Jahren wendische Dichterin und bekannt unter dem Künstlernamen Mina Witkojc. Es mutet wie Ironie auf ihr Leben an, dass sie es an einem 11. 11. verließ. Dabei war es nicht närrisch, war steinig, entbehrungsreich, unsicher, auch Gefahr bringend - und eigenwillig beschritten. Nur so... Weiterlesen


Corona und die Rückkehr der Planwirtschaft.

Oder: Wer stoppt den Plattformkapitalismus? Es braucht Regeln, damit weiterhin Kinos, Taxis, kleine Läden und vieles andere unseren Alltag bereichern. Ein kurzer Rückblick an den Beginn der Corona-Pandemie in Europa und Nordamerika: Netflix drosselte die Bildqualität in Europa um 25 Prozent, damit das Internet nicht zusammenbricht, während viele Menschen im Homeoffice arbeiten. Amazon kündigte an, Bücher, CD ́s, etc. nur verzögert auszuliefern. Oberste Priorität lag bei der... Weiterlesen


Verdrängt! Die Gewalt der Vereinigung

Im Artikel „Im Wendeschatten“ veröffentlicht das „neue deutschland“ am 26./27.09.20 Ereignisse in der Nacht zum 3. Oktober 1990. Über 1000 Neonazis greifen geplant Linke und Migranten an. Forscher aus Jena belegen, dass die deutsche Vereinigung von pogromartigen Angriffen begleitet wurde... Während ein Großteil der Gesellschaft die deutsche Einheit feierte, kämpften die Andersaussehenden, Andersdenkenden und Alleingelassenen um ihre Häuser - und mancherorts um ihr Leben... Weiterlesen


Es war ein Privileg dabei zu sein

„neues deutschland“ berichtet über den Aufbruch in Chile nach dem Wahlsieg von Salvodar Allende vor 50 Jahren. Dabei kommen Menschen zu Wort, die die Ereignisse im demokratischen Chile erlebt oder aktiv unterstützt haben, wie z.B. auch der damalige Bayer-Manager Dierk von Drigalski, der Guerillero der Tupamaro Miguel Ángel »El Cristo« Olivera aus Uruguay, die Tänzerin und Choreografin Joan Jara aus Großbritannien oder der Fotograf des Aufbruchs Armindo Cardoso aus Portugal. Weiterlesen

Die linke EU-Alternative

Fraktion GUE/NGL fordert, Konzerne zur Kasse zu bitten

»A Green and Sozial New Deal for Europe« – unter dieser Überschrift stellte die Linksfraktion GUE/NGL im Europaparlament am Mittwoch ihr Alternativkonzept zu den Plänen der EU-Kommission vor. Es beinhaltet konkrete und verbindliche Maßnahmen für zehn Politikbereiche. Nach den Worten der Co-Fraktionsvorsitzenden Martine Aubry geht es darum, sowohl der Klimakatastrophe als auch der Katastrophe der sozialen Ungleichheit zu begegnen. Gefordert wird, das EU-Ziel zur Senkung der CO2-Emissionen bis 2030 auf 70 Prozent zu erhöhen und bis 2050 negative Emissionen zu erreichen.

Bis dahin soll die Energieversorgung zu 100 Prozent aus Erneuerbaren gedeckt werden, was Hunderttausende Jobs schaffen würde. Gefordert werden unter anderem eine Förderung des öffentlichen Personenverkehrs und nachhaltiger Landwirtschaft, der energetischen Gebäudesanierung sowie ein Verbot von Privatflugzeugen. Schädliche Produkte sollen verteuert werden, wofür es einen sozialen Ausgleich geben soll.

Bei der Finanzierung ist es für die Linken wichtig, staatliche grüne Investitionen von der Drei-Prozent-Defizit-Regel auszunehmen und besser gegen Steuererosion vorzugehen. Klimaschutzmaßnahmen bezahlen sollen vor allem Großunternehmen aus dem Energiesektor, der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie sowie der Immobilienwirtschaft.  KSte
(Quelle: Neues Deutschland 12.12.2019)

Von der Pressekonferenz (deutsch, englisch, französisch, spanisch)

Besonderer Schutz nicht für alle Schützlinge

Gewalt und Konflikte bedrohen trotz internationaler Konvention das Leben jedes vierten Kindes weltweit. Als sie vor 30 Jahren die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet hatte, schunkelte die UN-Vollversammlung zu »We are the World«. Der damalige UN-Generalsekretär Javier Pérez de Cuéllar holte die Schauspielerin und Unicef-Sonderbotschafterin Audrey Hepburn auf die Bühne, Kinder nahmen die Sitze der Diplomaten ein ... mehr      Foto: AFP/Soelvi Iren Wessel-Berg

Blockade durchbrechen!

Hilfe für Havannas Geburtsklinik

Die inhumane und unter der Trump-Administration verschärfte Blockade macht Kuba schwer zu schaffen. Es gibt selbst in profilierten Einrichtungen Engpässe an Medikamenten sowie Bedarf an moderner Medizintechnik. Das betrifft auch die anerkannte Geburtsklinik „Ramón González Coro“ in Havanna. Sie ist Nationales Referenzzentrum für Risikoschwangerschaften, Frühgeborene, Neugeborene und für die Diagnostik und Behandlung der Unfruchtbarkeit. Eure Hilfe ist notwendig!

 

Nico Beckert

Lehren aus der Geschichte

Tobias Straumann hat die Krisenjahre vor der Machtergreifung Hitlers analysiert
Schulden und eine schier endlose Wirtschafts- und Finanzkrise trugen maßgeblich zum Aufstieg und zur Machtergreifung der Nazis bei. Die europäischen Staaten und die USA fanden keine Lösung für die Schuldenproblematik. Durch starre internationale Abkommen nahmen sie sich den notwendigen Handlungsspielraum zur Lösung der Schulden- und Reparationskrise. Das sind die zentralen Aussagen von Tobias Straumanns Buch »1931 – Debt, Crisis, and the Rise of Hitler«.   mehr

RAV kritisiert ›brandstiftende‹ Ideologie der AfD:

Brandner als Vorsitzender des Rechtsausschusses ungeeignet

Stephan Brandners Äußerungen auf Twitter verleugnen die antisemitische, rassistische und misogyne Dimension des Anschlags von Halle. Wer Solidaritäts-und Schutzkundgebungen vor Synagogen und Moscheen als »Herumlungern« betitelt oder sich solche Formulierungen zu eigen macht und nicht in der Lage ist,die Motivation des Anschlags zu benennen, der offenbart erneut, dass er und seine Partei Teil des Problems sind...     vollständige Pressemitteilung vom 18.10.19

«Freiheit - schöner Götterfunken -

alle Menschen werden Brüder»

Festrede von Gregor Gysi beim Gedenkkonzert zum 30-jährigen Jubiläum der friedlichen Revolution in der Philharmonie Leipzig am 09.10.2019 in der Peterskirche Leipzig.

Dokumentiert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Foto: Matthias Eckert, Weimar

Christa Luft

30 Jahre nach der politischen Wende

Die Ökonomin Christa Luft erinnert sich im Interview an die bewegte und bewegende Zeit in den Jahren nach 1989. Sie stellt fest, dass es heute einen anderen Blick auf die DDR und die damaligen Ereignisse gibt. Als einstige Wirtschaftsministerin der Modrow-Regierung spricht sie ausführlich über die Treuhandpolitik und deren Folgen. Video     Foto: Rosa-Luxemburg-Stiftung

Peter Kroh

Euphorie, Enttäuschung und Frust

Der Kampf der Sorben um Minderheitenrechte und Mitbestimmung in und nach der »Wende« in der DDR

Etwa 60 000 Sorben lebten in der DDR. Schon in der ersten Verfassung 1949 wurden sie als Minderheit anerkannt, wenn auch nicht explizit als solche benannt. Gerade auch in Hinblick auf ihre Verfolgung in der Zeit der Hitlerdiktatur, einschließlich des Verbots ihrer Interessenvertretungen 1937, wurden ihnen in der DDR Sonderrechte wie Unterricht in sorbischer Sprache sowie eigene Institutionen zugestanden. vollständiger Artikel

Ausgabe 30/2019

Krabats rauchende Erde

„Der Freitag“ über Chancen des Strukturwandels

Lausitz
Die Entdeckung der Kohle setzte 1500 Jahren sorbischer Kultur fast ein Ende. Der Strukturwandel könnte sie wiederbeleben.

Susanne Götze berichtet mehr

Uwe Kalbe - ND

Kein Aufwand zu hoch

Bundesregierung stört sich nicht an Ausgaben für US-Streitkräfte in Deutschland

In ihrer Vorbemerkung zu einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung schildert die LINKE-Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold die ausladenden Baumaßnahmen, die die US-Streitkräfte in Rheinland-Pfalz betreiben - beim Schulneubau. In Ramstein etwa, wo sie eine Air Base unterhalten, von der aus unter anderem der Drohnenkrieg in Asien gesteuert wird, bauen sie derzeit an einer High School ...  mehr

Blinde Menschen vom Europawahlkampf ausgeschlossen

Kann sich ein blinder Mensch selbstständig auf die Europawahl vorbereiten? Kann er oder sie die unterschiedlichen politischen Positionen vergleichen, um sich eine Meinung zu bilden? Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) hat die digital angebotenen Informationen zum Europawahlkampf 2019 getestet und stellt vielen Parteien ein schlechtes Zeugnis aus.

Und das ist wörtlich gemeint: Der DBSV verschickt heute per Twitter und Facebook Zeugnisse. Unter dem Hashtag #Zeugnisvergabe erfährt dann beispielsweise die CDU, dass sie gerade mal Platz 36 von 40 belegt. Auch bei der AfD ist die Versetzung gefährdet. Klassenbester ist Die Linke. SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen dagegen bewegen sich im Mittelfeld und müssen sich von Parteien wie der NPD und der Sozialistischen Gleichheitspartei abhängen lassen.

Auffallend im Test ist das niedrige Gesamtniveau, selbst die Besten leisten sich grobe Schnitzer bei der Barrierefreiheit. „Zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention wird es blinden Menschen in Deutschland völlig unnötigerweise schwer gemacht, sich vor dieser wichtigen Wahl zu informieren", lautet die Bilanz des DBSV-Geschäftsführers Andreas Bethke.

Der Test

Blinde und auch viele sehbehinderte Personen nutzen einen Screenreader, ein elektronisches Vorleseprogramm, um im Internet zu surfen. Zwischen dem 17. und dem 24. April 2019 hat ein blinder Redakteur des DBSV mit einem kostenfrei verfügbaren Screenreader die Internetseiten, Wahlprogramme und Social-Media-Kanäle aller zur Europawahl 2019 zugelassenen Parteien überprüft und mit Schulnoten bewertet. Auf dieser Basis hat der DBSV dann eine Rangliste erstellt.

Seit vielen Jahren gibt es klare Standards, wie Internetseiten und PDF-Dateien barrierefrei zu gestalten sind, so dass blinde User sie lesen können. Auch Twitter und Facebook haben sich auf Menschen mit Seheinschränkung zubewegt, beispielsweise durch die Möglichkeit, Bilder mit Beschreibungen zu versehen.

Leider ist nur ernüchternd wenig davon bei Deutschlands Parteien angekommen. So bietet keine einzige Partei Bildbeschreibungen auf den sozialen Medien an und nur eine Partei, Bündnis C, stellt ein barrierefreies Wahlprogramm im PDF-Format zur Verfügung. Die Qualität der Internetseiten ist dagegen breit gestreut, von gut zugänglich bis völlig unnavigierbar.

Erläuterungen zur Vorgehensweise, die vollständigen Ergebnisse des Tests, die Rangliste der Parteien und die Zeugnisse unter:

www.dbsv.org/zeugnisvergabe.html

Pressekontakt
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV)

Archimedes Grundschule

Eltern beziehen Stellung

Sehr geehrte Damen und Herren,
auch wir möchten bzw. müssen nunmehr Stellung beziehen, denn es geht auch uns nicht zuletzt um unsere Kinder.
Unsere Kinder, das sind die Kinder der Archimedes Grundschule in Forst, deren Eltern sehr wohl mit der Betreuung durch den gesamten Lehrkörper sowie der Erzieher zufrieden waren und sind.
Völlig unzufrieden hingegen sind wir mit der Art und Weise der Eltern, die ihre Probleme über die Medien in die Öffentlichkeit tragen und somit auch den Alltag unserer Kinder signifikant negativ beeinflussen.
Wir sind nicht länger bereit, den Lernalltag an unserer Schule zu gefährden und zwar nicht durch den Lehrkörper, sondern durch die nicht nachvollziehbaren Darstellungen einiger sogenannt »besorgter« Eltern.
Wir sind Eltern, bei denen das Wohl ihrer Kinder an erster Stelle steht. Auch wir würden die gemachten Anschuldigungen in keinster Weise billigend in Kauf nehmen. So ist es für uns wahrlich lebensfremd, dass Eltern weiterhin ihre Kinder Tag für Tag in diese Schule schicken, die sie zeitgleich unter medialer Wirkung als Einrichtung schildern, welche ihren Kindern Schaden zufügt.
Aber nicht nur das, es werden neben den aus unser Sicht ausgestalteten Rufmordkampagnen gezielt Schreiben an Behörden, Verwaltungen bis hin zu Strafanzeigen gefertigt, um die Schließung der Schule zu erreichen.
Ein normaler Umgang mit eventuellen derartigen Problemstellungen wie z.B. ein Dialog mit den Lehrern, Erziehern, der Schulleitung und anderen Eltern konnte nicht verzeichnet werden. Ganz im Gegenteil, ein vermummter Auftritt vor laufenden Kameras am Vortag hält augenscheinlich
diese Eltern nicht davon ab, das eigene Kind am nächsten Morgen wieder in genau diese Schule zu schicken.
Bei allem Respekt, aber die diversen zahlreichen Anschuldigungen und Vorwürfe betreffen nicht nur einen längeren Zeitraum, sondern werden immer von ein und denselben Personenkreis initiiert. Es ist aus unserer Sicht ein Personenkreis, dem es mit seinen permanenten Interventionen nicht um das Wohl ihrer Kinder gegangen ist, sondern hier die Hintergründe in ganz anderen Ursprüngen zu finden sind.
Unsere Kinder spiegeln in keinster Weise die gemachten Vorwürfe wider. Im Gegenteil, diese Schule ist gerade in den Bereichen des täglichen Miteinanders, in der Vermittlung von Sozialkompetenzen sowie das Verhältnis zwischen Kindern und dem Lehrkörper positiv und beispielhaft hervorzuheben.
Wir hoffen, dass sich die ermittelnden Behörden, Verwaltungen sowie die Öffentlichkeit ein möglichst objektives Bild verschaffen, denn am Ende geht es um alle Kinder…

Die Elterninitiative der Archimedes Grundschule
Mehr erfahren Sie unter:
www.elterninitiative-schule.de

„Leute, die zu nichts fähig sind, sind zu allem fähig.“

John Steinbeck

Unter diesem Motto haben sich zwei Kandidaten aus Forst und ein Kandidat aus Wiesengrund am 30. März 2019 zu einem Schulungswochenende für angehende Kommunalpolitikerin und Kommunalpolitiker auf den Weg nach Erkner gemacht. Cornelia Janisch und Robert Otto kandidieren für die Stadtverordnetenversammlung Forst und Uwe Neuer kandidiert für den Gemeinderat Wiesengrund und dem Kreistag Spree-Neiße.

Eingeladen hatte das „kommunalpolitische forum Land Brandenburg e.V.“ Der Verein, hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, Ehrenamtliche politische Mandatsträger für die Arbeit in Vertretungen fit zu machen und durch regelmäßige Beratungen und Bildungsveranstaltungen zu Kommunalpoltischen Themen zu schulen. Der im Jahr 1991 gegründete Verein ermöglicht den Erfahrungsaustausch zwischen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern sowohl in der Region als auch zwischen verschiedenen Bundesländern.

Eingeleitet wurde das Wochenende durch den Fraktionsvorsitzenden im Bundestag Dietmar Bartsch. Er verwies auf den Verankerung der Linken in der Gesellschaft durch ihre aktive Arbeit in Vereinen, Verbänden und insbesondere in den Vertretungen der Kommunen. Dabei wird unsere Glaubwürdigkeit mit der Beantwortung der sozialen Frage entschieden. Die soziale Frage muss deshalb im Mittelpunkt der kommunalen Selbstverwaltung stehen.

Es fanden 3 Seminarblöcke zu folgenden Themen statt:

Seminar 1:
Vertrags- und Kommunalrecht im Land Brandenburg

Die Landesverfassung des Landes Brandenburg und die Stellung der Kommunen – die Kommunalverfassung

Die kommunalpolitischen Mitwirkungsrechte in Brandenburg auf kommunalpolitischer Ebene

Seminar 2:
Satzungsrecht und Mitwirkungspflicht

Verwaltungsaufbau in Brandenburg, Rechtsgrundlagen, Formen, Kontrollrechte der KommunalpotikerInnen

Satzungsrecht mit inhaltlichen und formellen Anforderungen Haushaltsrecht mit Inhalt und Aufbau

Seminar3:
Sitzungspraxis und Kommunikation

Antragstellung, Fraktionsarbeit, Ausschussarbeit, Öffentlichkeitsarbeit

Übrigens: Das Seminar zum Thema Recht wurde von unserem Minister Stefan Ludwig in einer fachlich sehr versierten und kurzweiligen Form durchgeführt.

Im am Sonntag durchgeführten Themenblock Informations- und Erfahrungsaustausch zu den speziellen Aufgaben der verschiedenen kommunalen Ebenen wurde auf folgenden Aspekt besonders hingewiesen.  Entscheidungen vor Ort müssen für die Menschen vor Ort und nachvollziehbar getroffen werden. Große Bedeutung hat dabei der Haushalt der Kommune.

Nach dem leckeren Mittagessen machten wir 3 angehenden KommunalpolitkerInnen uns mit Zuversicht auf den Heimweg. Wir sind uns sicher die anstehenden Aufgaben meistern zu können und bei Fragen Antworten und Hilfe bei anderen KommunalpolitikerInnen zu finden.

Russland aktuell oder:

Warum immer Putin?

Referentin Kertin Kaiser vor dem Aufsteller der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Zur Situation in der Russländischen Föderation und der Frage, auf welcher Grundlage sich deren Beziehungen zu Deutschland und zur EU weiter  entwickeln können.

Als Teilnehmer der Diskussionsrunde hat Dr. Dietrich Loeff den Inhalt der Veranstaltung mit Kerstin Kaiser in einem Konspekt zusammengefaßt. Hier das Konspekt.


Wie muss ein neues deutschland aussehen?