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2019

Interview mit Kathrin Dannenberg

Spitzenkandidatin für DIE LINKE in Brandenburg und im WK 40

Kathrin, bei Deinem Arbeitsbesuch in Kolkwitz sind einige Themen für Deine zukünftige Arbeit unter den konkreten Bedingungen für die Großgemeinde angesprochen worden.

Du sprichst Dich für einen vertraglich gesicherten Vorrang der Kinder des Südwestbereiches des Spree-Neiße Kreises und somit auch aller Kolkwitzer Ortsteile für die neue Gesamtschule aus. Welche Ideen hast Du dazu konkret?

Das ist der Wunsch der Elternschaft aus den ländlichen Regionen zwischen Kolkwitz, Drebkau und Welzow.

Möglich sind Kooperationsvereinbarungen der Grundschulen aus diesem Bereich mit der Gesamtschule aber auch von Anbeginn konkrete Festlegungen der Kreisverwaltung.
Die nach Schulbetriebsbeginn zu wählende Schulkonferenz sollte das bestätigen. Hier ist eine Vorarbeit durch einen Schulförderverein denkbar.

In Deinen Wahlkampfaussagen für Kolkwitz sprichst Du von „sicheren Schulwegen“. Wie ist das zu verstehen?

Es wurde an mich das Problem herangetragen, dass es vor der Kolkwitzer Grundschule frühmorgens zum Unterrichtsbeginn fast immer ein extrem hohes Verkehrsaufkommen gibt. Kinder werden mit PKW aller Größen (sogar Kleintransporter wurden schon gesehen) bis an das Hoftor gebracht, dazwischen Kinder mit ihren Fahrrädern und einige auch zu Fuß. Diese Situation macht Eltern und Pädagogen Angst.
Für manche Kinder aus den Ortsteilen ist nicht überall ein gesicherter Weg bei der Straßenquerung zur Grundschule gewährleistet.

Die neue Gesamtschule mit Gymnasialer Oberstufe stellt auch neue Forderungen an das durchgängige und sichere Radwegenetz für Schülerinnen und Schüler.

Ich denke, es muss eine Gesamtbetrachtung der Sicherheit der Schulwege von der Wohnung bis zum Schulgebäude erfolgen. Nicht nur, aber auch in der Großgemeinde Kolkwitz. Deshalb fordere ich für die Schul- und Radwegsicherheit ein spezielles Förderprogramm des Landes.

Kathrin Dannenberg

Spitzenkandidatin in Kolkwitz/Gołkojce

Kathrin Dannenberg, DIE LINKE - Direktkandidatin im Wahlkreis 40, war zu einem Arbeitsbesuch in der Großgemeinde Kolkwitz.
Neben vielen diskutierten Themen der speziellen ländlichen Entwicklung wurden auch Schauplätze mir höchster kommunaler Aktualität besichtigt:

  • Erhalt der Haltepunkte  in der Gemeinde Kolkwitz/Gołkojce
  • Gesamtschule
  • kostenloser Schülerverkehr
vor der Bushaltestelle am Kolkwitzer Rathaus
Erhalt der Kolkwitzer Haltepunkte
am Haltepunkt Kolkwitz
mit dem Logo der Elterninitiative Kolkwitzer Gesamtschule
Gerd Bzdak

Konstituierende Sitzung

der Gemeindevertretung Kolkwitz/Gołkojce

Ortsschild von Kolkwitz/Gołkojce

Die Wahl des Vorsitzenden der Gemeindevertretung begann damit, dass die Abgeordneten zwischen einem Vertreter der CDU und CDU entscheiden mussten.
„Freudscher Schreibfehler“? Nein. Mitnichten.

Die viertstärkste Fraktion ( entstanden durch Zusammenschluss des OTB-FrW  und der Einzelbewerberin Gemein(de) sam stark schlug als ersten den CDU Abgeordneten H.G. Zubiks  vor. Die Fraktion der CDU benannte dagegen ihren  neugewählten Abgeordneten T. Schwieg . In geheimer Wahl wurde dann Herr Zubiks erneut bestimmt. Als erster Stellvertreter wurde ein SPD- und als zweiter Stellvertreter ein AfD-Abgeordneter,  statt des ebenfalls nominierten CDU Kandidaten, gewählt. Spätestens beim Letzteren wurde klar, dass auch Vertreter aus der SPD die AfD gewählt haben müssen.

Positiv und als Zeichen für ein möglicherweise vernünftiges Miteinander empfanden wir dann den Vorschlag der SPD, der von der CDU mitgetragen wurde, dass die Ausschüsse zahlenmäßig mit Mitgliedern  so besetzt werden , dass auch die kleinste Fraktion, die die LINKE jetzt in der Gemeindevertretung ist, jeweils einen Platz bekommt. Kleinere Kontroversen gab es aber schon wieder bei der Besetzung der  Ausschussvorsitzenden. Die, die sich am besten auf die Sitzung vorbreitet hatten, haben sich dann in den demokratisch durchgeführten Wahlgängen durchgesetzt. Die AfD verzichtete auf den ihnen nach dem Wahlergebnis zustehenden Vorsitzenden für den Finanzausschuss. Obwohl sie durchaus einen fachlich versierten Abgeordneten dafür hätten, scheint auch in Kolkwitz wie anderswo zu gelten: Nur wer keine Verantwortung übernimmt kann keinen Fehler machen und andere kritisieren.

DIE LINKE. Kolkwitz ist somit in allen 4 Ausschüssen vertreten und wird die  eigenständige Oppositionsrolle auch in der neuen Legislaturperiode fortsetzen  und mit denen zusammenarbeiten, die bereit sind, dass Wohl der Bürger*innen über Eigeninteressen zu stellen.


Sitzungsvideos

ins Internet

Natürlich ist die persönliche Teilnahme der Bürger*innen als Gast an den Sitzungen der Gemeindevertreter*innen dringend zu empfehlen und durch nichts zu ersetzen. Dennoch, das Leben (Arbeit, Kinder….) verhindert das manchmal und so geht Transparenz verloren. Deshalb plädiert DIE LINKE. Kolkwitz für die Erstellung eines Gemeindevertreter-Sitzungsvideos, welches wie im Kreistag oder Cottbus üblich, ins Internet gestellt werden soll. Dann können alle interessierten Bürger*innen, sich ein eigenes Bild über die Arbeit ihrer Gemeindevertreter und der Verwaltung machen.