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Schließung Arvato Cottbus geplant

gemeinsame Proteste von ver.di und der LINKEN angekündigt

„Das Unternehmen hat die Schließung mit den strukturellen Rahmenbedingungen wie Personalkosten und Größe begründet. Vor dem Hintergrund, dass die Beschäftigten lediglich den Mindestlohn erhalten, ist diese Aussage unerhört und nicht hinnehmbar. Auch hält es DIE LINKE für einen Skandal, dass von den sieben in Rede stehenden Standorten, die geschlossen werden sollen, ausschließlich ostdeutsche Städte betroffen sind.

Wir stehen an der Seite der Belegschaft, unterstützen die Forderungen von ver.di und appellieren an Bertelsmann, seiner sozialen Verantwortung sowie seinen eigenen Grundwerten gerecht zu werden.

Wir hoffen auf breite Proteste, die durchaus erfolgreich sein können. Dies zeigt die Entscheidung von SIEMENS, den Görlitzer Standort zu erhalten und zur weltweiten Zentrale für das Industriedampfturbinengeschäft auszubauen.

Durch intensive Verhandlungen mit Betriebsrat und der zuständigen Gewerkschaft konnte SIEMENS von seinen Schließungsplänen des Görlitzer Werkes Anfang Mai 2018 abgebracht werden. Das Beispiel sollte den Beschäftigten von Arvato Mut machen, um gemeinsam mit Betriebsrat, Gewerkschaft und politischer Unterstützung in die Auseinandersetzungen zu gehen."  - erklärt der Vorsitzende des Kreisverbandes DIE LINKE. Lausitz, Matthias Loehr (MdL), nach Gesprächen mit der Betriebsratsvorsitzenden der Arvato Services Cottbus GmbH, Simona Gollasch, zur angekündigten Schließung des Cottbuser Standortes.

Hintergrund:

An der Sitzung des Kreisvorstandes der Lausitzer LINKEN am 14. Mai 2018 nahmen die Betriebsratsvorsitzende der Arvato Services GmbH, Simone Gollasch, sowie ihre Kollegin Sonja Berger teil. Sie informierten die Vorstandsmitglieder über die aktuelle Situation. Von den fast 300 drohenden Kündigungen wären bei einer Schließung des Cottbuser Standortes mehr als 200 Frauen betroffen. Viele Beschäftigte bei Arvato haben schon drei Eigentümerwechsel hinter sich. Einige von ihnen starteten ihren beruflichen Werdegang bei der Telekom.

Arvato beabsichtigt zum 30. April 2019 die Niederlassungen in Cottbus, Leipzig, Gera und zum 30. Juni 2019 die Bereiche in Dresden, Halle, Suhl und Magdeburg zu schließen. Insgesamt sind 950 Jobs in Gefahr. Als Begründung erklärte ein Unternehmenssprecher: „Insbesondere strukturelle Rahmenbedingungen wie Personalkosten, Produktivität, Größe und Abhängigkeit von einzelnen Auftraggebern führen dazu, dass eine wirtschaftliche Fortführung des Servicecenters in Cottbus leider nicht möglich ist“.

Arvato Services Cottbus GmbH ist eine 100 prozentige Tochter von Bertelsmann, einem Unternehmen, das in seinem eigenen Leitbild definiert: „Partnerschaft zum Nutzen der Mitarbeiter und des Unternehmens ist die Grundlage unserer Unternehmenskultur. … Unsere Gesellschafter verstehen Eigentum als Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft.“

Zerstörtes Leben - verlorene Welt

Die Sperrzone um Tschernobyl 32 Jahre nach der Katastrophe

Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Pripyat. Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde sie als erstes Ereignis der Kategorie katastrophaler Unfall eingeordnet.

32 Jahre nach der Katastrophe ist die Zone um Tschernobyl nahezu menschenleer, die Stadt Pripyat ist eine Geisterstadt, die Natur erobert das Gebiet zurück. Andrea Johlige, Mitglied des Landtages Brandenburg, begab sich im Oktober/November 2016 und im April 2018 auf eine fotografische Spurensuche in die Sperrzone rund um den havarierten Reaktor. Die Besucher*innen des Vortrags können die Reisen anhand der entstandenen Fotos miterleben.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen:

Samstag, 19. Mai 2018

10:00 Uhr

DIE LINKE. Kreisverband Lausitz, Straße der Jugend 114, 03046 Cottbus

GEDENKEN am 8. Mai

Tag der Befreiung vom Faschismus

Am 8. Mai, dem vom Land Brandenburg anerkannten Gedenktag der Befreiung vom Faschismus, lädt DIE LINKE Lausitz alle Cottbuserinnen  und Cottbuser ein, an der Ehrung der Befreier und dem Gedenken der 60 Millionen Kriegstoten um 10 Uhr am Sowjetischen Ehrenmal am Nordfriedhof teilzunehmen und Blumen niederzulegen .

Um 17 Uhr findet in der Synagoge am Schlosskirchplatz unter dem Titel „GEDENKEN“ eine Bildreise mit der bekannten Journalistin Gabriele Senft ins Baskenland statt. Gabriele Senft, immer an den Brennpunkten des aktuellen Geschehens, z.B. bei den Opfern des NATO-Bombardemants in Vavarin, Jugoslawien („Die Brücke von Vavarin“), besuchte anläßlich des 80. Jahrestages der Bombardierung Guernicas die Region. Sie erlebte das lebendige, mit dem heutigen Friedenskampf  verbundene Gedenken der Einwohner. Sie berichtet in Wort und Bild über ihre Reise.

Der Eintritt ist frei.

Forderung nach neuen Straßenbahnen durchgesetzt

Beschluß auf Parteitag der LINKEN.Brandenburg gefaßt

Vom 17. bis 18. März 2018 fand in Potsdam der Landesparteitag der Partei DIE LINKE statt. Unter anderem  befassten sich die Delegierten mit den politischen Vorhaben, welche die Linkspartei bis zur Landtagswahl im Herbst 2019 noch in der Landesregierung durchsetzen möchte.

In diesem Zusammenhang beschloss der Parteitag einstimmig einen Antrag aus dem Ortsverband Cottbus. Hierin wird die Landesregierung aufgefordert, sich an den Kosten für die notwendigen Neuanschaffungen von Straßenbahnen im Land mit 50% zu beteiligen.

Dazu sagt Eberhard Richter, Vorsitzender der Cottbuser Linkspartei: „Die Cottbuser Straßenbahnen sind im Durchschnitt 31 Jahre alt. Außerdem entsprechen Sie nicht den heutigen Anforderungen an die Barrierefreiheit. Es ist absehbar, dass die Fahrzeuge ab 2022 ihre Betriebserlaubnis verlieren. Die Situation in den anderen Straßenbahnstädten des Landes Brandenburg ist ähnlich.

Ich freue mich, dass der Landesparteitag unserem Anliegen gefolgt. DIE LINKE. Brandenburg setzt sich dafür ein, dass zeitnah eine Lösung gefunden wird und die Landesregierung gemeinsam mit den betroffenen Städten den Fuhrpark erneuert.“

Die Städte Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel haben bereits angekündigt, bei einer Neubeschaffung zusammenzuarbeiten und Synergien zu nutzen. Bisher fehlen den drei Städte und ihren Verkehrsbetrieben aber die notwendigen finanziellen Mittel.

DIE LINKE bekennt Farbe!

DIE LINKE ruft ihre Mitglieder, Wählerinnen und Wähler und Sympathisanten zur Teilnahme am Sternmarsch und der Kundgebung des Bündnisses „Cottbus bekennt Farbe“ auf.

Wir treffen uns am 15.02.2018 ab 17:00 Uhr auf dem Campus der BTU in Cottbus.
Beginn des Sternmarsches ist 17:30 Uhr

Gemeinsam mit vielen Menschen aus der Region werden wir uns weiterhin für eine liebens- und lebenswerte Stadt einsetzen. Wir wollen ein Zeichen der Weltoffenheit senden und stehen für ein friedliches Miteinander der Menschen, egal welcher Herkunft, unabhängig von Hautfarbe, Religion, Alter und Geschlecht. Wir bekennen uns zu Solidarität und Menschenwürde und streiten für eine demokratische Gesellschaft ohne Gewalt.

Wir stellen uns entschieden gegen jeden Missbrauch der mahnenden Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Wir wissen um die vorhandenen Probleme im Zusammenhang mit der Integration von geflüchteten Menschen und bringen uns tatkräftig auf allen Ebenen ein. Wir nehmen die Ängste in der Bevölkerung ernst und wollen die Schwierigkeiten gemeinsam mit Verwaltung und Zivilgesellschaft lösen. Das Schüren von Vorurteilen und Hass sowie die Verallgemeinerung von Gewalttaten Einzelner spalten unsere Gesellschaft. Daher wird DIE LINKE weiterhin offensiv gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus kämpfen. Wir rufen alle Demokratinnen und Demokraten auf, sich am Sternmarsch und der Kundgebung des Bündnisses „Cottbus bekennt Farbe“ zu beteiligen.

Am Sternmarsch und der Kundgebung nehmen alle Abgeordneten der Linksfraktion des Brandenburger Landtages sowie der Finanzminister - Christian Görke, die Sozialministerin – Diana Golze und die Finanzstaatssekretärin - Daniela Trochowski teil, um in Cottbus der vielfältigen Zivilgesellschaft zu zeigen, dass wir sie nicht allein lassen.

Spurensuche im Irak

Eine Reise in die Autonome Region Kurdistan

Vom 20. bis 28. Juli 2017 bereisten die Landtagsabgeordnete Andrea Johlige und der Kommunalpolitiker Andreas Büttner (beide DIE LINKE) die Autonome Region Kurdistan im Nordirak.

Gemeinsam machten sie sich in Bild von der Situation vor Ort, nachdem der IS zurückgedrängt wurde. Viele reden über die Bekämpfung von Fluchtursachen, über Hilfe direkt in den Krisenregionen, nur Taten folgen dem meist nicht. Sie wollten sich anschauen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird, um unbürokratisch organisieren zu können, was gebraucht wird.

Gleichzeitig wollten Andrea Johlige und Andreas Büttner für all jene, die eine solche Reise nicht unternehmen können oder wollen, dokumentieren, welche Auswirkungen Krieg und Terror für die Menschen, für die Städte und Dörfer sowie für die Kulturgüter einer Region haben. Zum bebilderten Vortrag mit anschließender Diskussion laden wir alle Interessierten ganz herzlich ein.

Datum: 24.01.2018     Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: quasiMONO, Erich-Weinert-Straße 2, 03046 Cottbus

Unterstützung bei Warnstreik

DIE LINKE bei den streikenden Pflegebeschäftigten

Die Gewerkschaft ver.di hat am 1. Dezember 2017 die Beschäftigten in der Pflegeeinrichtung Pro Seniore in Cottbus zum Warnstreik aufgerufen. Hintergrund sind die stockenden Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag.

DIE LINKE unterstütz die Beschäftigten in der Pflegebranche. Die Probleme der unzureichenden Finanzierung des Pflege-Sektors werden zurzeit auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Patienten ausgetragen.

Eberhard Richter, Ortsvorsitzender der Cottbuser LINKEN, machte in seinem Grußwort vor den Streikenden deutlich: „ Die Unfähigkeit der Bundespolitik, nachhaltige Lösungen für die Probleme im Gesundheits- und Pflegebereich zu finden, bekommen aktuell diejenigen zu spüren, die schon zu wenig haben. Das ist inakzeptabel.“

Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Einrichtung Pro Seniore in Cottbus sind nur ein Beispiel für die aktuellen Auseinandersetzungen in unserer Region. Die Ausgliederung der Beschäftigten am Carl-Thiem-Klinikum ist auf das gleiche Grundproblem zurückzuführen: Seit Jahren wird dem Gesundheitssystem in Deutschland ein Sparkurs abverlangt. DIE LINKE kämpft für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne und eine mögliche neue Bundesregierung – wie auch immer zusammengesetzt – darf diese Herausforderungen nicht länger verschleppen.

Atomwaffen raus aus Deutschland!

Aktion am Hiroshima-Tag

Vor einem Monat haben 122 Staaten ein starkes Zeichen für nukleare Abrüstung gesetzt und gemeinsam einen Atomwaffenverbotsvertrag verabschiedet. Boykottiert wird dieser Vertrag von den Atommächten und den NATO-Staaten, also auch von Deutschland.

Aktuell befinden sich 20 Atomsprengköpfe der USA auf dem Gebiet der Bundesrepublik. Diese in Büchel (Eifel) stationierten Waffen sollen in den kommenden Jahren durch neue ersetzt werden. Wir sagen:

Ein guter Zeitpunkt, um die Waffen abzuziehen statt sie zu modernisieren. Somit könnte wenigstens Deutschland endlich atomwaffenfrei werden.

DIE LINKE und die Friedenskoordination Cottbus haben am Vorabend des diesjährigen Hiroshimatages gemeinsam Unterschriften für dieses Anliegen gesammelt. Im Rahmen einer bundesweiten Aktion soll die nächste Bundesregierung aufgefordert werden, sich für den Abzug der Sprengköpfe aus Büchel und international für nukleare Abrüstung einzusetzen.

Von Deutschland ging der Zweite Weltkrieg aus. Am Ende dieses globalen Konflikts standen die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Weil am 6. August 1945 die Atombombe abgeworfen wurde, wird der 6. August als Hiroshima-Tag weltweit begangen, ist Anlass zum Gedenken und Mahnung für die heutigen Generationen und zum Kampf für eine atomwaffenfreie Welt.

Dass ausgerechnet die deutsche Bundesregierung am Konzept der nuklearen Teilhabe festhält, ist grotesk. Der klare Auftrag der neuen Bundesregierung ist es, diesen Wahnsinn endlich zu beenden.

15. Februar 2017 - Cottbus bekennt Farbe!

Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges und Demonstration für Vielfallt und Demokratie

Viele Cottbuserinnen und Cottbuser gedenken alljährlich der Opfer des Zweiten Weltkrieges und des Angriffs alliierter Bomber auf ihre Stadt am 15. Februar 1945. Das ist der Tag, an dem der von Deutschland ausgegangene Krieg auch nach Cottbus zurückkehrte.

Seit vielen Jahren finden sich Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt an diesem Tag zusammen, um – getragen von einem breiten demokratischen Konsens – an die leidvollen Erfahrungen und an die Ursachen von Krieg und Gewalt zu erinnern und zu mahnen. Cottbus soll eine menschliche, weltoffene und tolerante Stadt sein und für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen, ungeachtet ihrer Nationalität, Weltanschauung, Religion, Kultur, sexuellen Orientierung, Behinderung, Herkunft oder Hautfarbe stehen. In unserer Stadt werden keine rassistischen und neonazistischen Aktionen geduldet, die gegen die Demokratie und die Menschenwürde gerichtet sind. Rassismus und Antisemitismus dürfen keine Chance haben.

Die Cottbuserinnen und Cottbuser zeigen weiterhin: Neonazis - und vor allem deren Gedankengut – sind in unserer Stadt und auch sonst nirgendwo erwünscht. Der Protest und Widerstand gegen sie fällt sehr vielfältig aus. Es gibt Menschen, die der Opfer der Bombardierung auf Cottbus in aller Stille gedenken. Andere tragen ihren Protest mit Musik bunt und laut nach außen. Und es gibt Menschen, die sich den Neonazis friedlich in den Weg stellen. Niemand will, dass Neonazis durch Cottbus laufen.

Den vollständigen Aufruf lesen Sie hier.

DIE LINKE reiht sich um 17:35 Uhr am Altmarkt ein. Wir sind ab 17:00 Uhr mit einer Lichterkette vor Ort.