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Kathrin Dannenberg

Gerd Bzdak

Vergessen?

„Dom strowoty“ für das „Haus der Gesundheit“!

Am 29.08.2019 wurde nunmehr das  Kolkwitzer „Haus der Gesundheit“ - „Dom strowoty“  nach Totalsanierung und Neuanbau eingeweiht.
Einst „Poliklinik“, dann „Ärztehaus“, heute  „Haus der Gesundheit“ und vielleicht in Zukunft doch wieder „Poliklinik“? mehr

Gerd Bzdak

Gegen Haß

AfD macht Wahlkampf in Kolkwitz

Manchmal ist stiller Protest ein lauter Schrei.
Die AfD fühlte sich gestört. Das war das Ziel.
Der Kolkwitzer evangelische Pfarrer hats organisiert.
Wir LINKEN aus Kolkwitz, Cottbus und OSL haben uns ihm angeschlossen.
Von SPD und CDU konnte ich nichts sehen.

Interview mit Kathrin Dannenberg

Spitzenkandidatin für DIE LINKE in Brandenburg und im WK 40

Kathrin, bei Deinem Arbeitsbesuch in Kolkwitz sind einige Themen für Deine zukünftige Arbeit unter den konkreten Bedingungen für die Großgemeinde angesprochen worden.

Du sprichst Dich für einen vertraglich gesicherten Vorrang der Kinder des Südwestbereiches des Spree-Neiße Kreises und somit auch aller Kolkwitzer Ortsteile für die neue Gesamtschule aus. Welche Ideen hast Du dazu konkret?

Das ist der Wunsch der Elternschaft aus den ländlichen Regionen zwischen Kolkwitz, Drebkau und Welzow.

Möglich sind Kooperationsvereinbarungen der Grundschulen aus diesem Bereich mit der Gesamtschule aber auch von Anbeginn konkrete Festlegungen der Kreisverwaltung.
Die nach Schulbetriebsbeginn zu wählende Schulkonferenz sollte das bestätigen. Hier ist eine Vorarbeit durch einen Schulförderverein denkbar.

In Deinen Wahlkampfaussagen für Kolkwitz sprichst Du von „sicheren Schulwegen“. Wie ist das zu verstehen?

Es wurde an mich das Problem herangetragen, dass es vor der Kolkwitzer Grundschule frühmorgens zum Unterrichtsbeginn fast immer ein extrem hohes Verkehrsaufkommen gibt. Kinder werden mit PKW aller Größen (sogar Kleintransporter wurden schon gesehen) bis an das Hoftor gebracht, dazwischen Kinder mit ihren Fahrrädern und einige auch zu Fuß. Diese Situation macht Eltern und Pädagogen Angst.
Für manche Kinder aus den Ortsteilen ist nicht überall ein gesicherter Weg bei der Straßenquerung zur Grundschule gewährleistet.

Die neue Gesamtschule mit Gymnasialer Oberstufe stellt auch neue Forderungen an das durchgängige und sichere Radwegenetz für Schülerinnen und Schüler.

Ich denke, es muss eine Gesamtbetrachtung der Sicherheit der Schulwege von der Wohnung bis zum Schulgebäude erfolgen. Nicht nur, aber auch in der Großgemeinde Kolkwitz. Deshalb fordere ich für die Schul- und Radwegsicherheit ein spezielles Förderprogramm des Landes.

Warum setzt Du Dich für „kostenlose Schülerbeförderung“ ein?

Schule ist Pflicht. (Soll aber natürlich auch Spaß machen)
Das Land ist nicht, wie in der DDR üblich, in der finanziellen Lage, in fast jedem Ort eine Grund- und weiterführende Schule zu unterhalten. Wenn das aber ein finanzielles Problem ist, darf es nicht auf die Eltern abgewälzt werden. Schulbesuch soll kostenlos sein und dazu gehört auch der Weg dorthin und zurück. Wir sagen ausdrücklich, dass es kostenlos für alle Kinder und Jugendliche werden muss, denn die Pflicht und das Recht auf Bildung gilt für alle gleichermaßen.

Kathrin, Du forderst die stündliche Bedienung der Haltepunkte Kunersdorf und Kolkwitz durch den RE2 - warum?

Die Zahlen der Ein- und Auspendler aus der Großgemeinde sind in den letzten Jahren nachweislich angestiegen. Das Prinzip des „wechselseitigen Haltens“ hatte in der Vergangenheit zu einer Reduzierung der Ein- und Aussteiger an diesen beiden Haltepunkten geführt. Somit kam es zu einer unökologischen Verdrängung einer an und für sich ansteigenden Zahl von Reisenden auf die Straße. Die technische Entwicklung bei der Bahn selbst ermöglicht eine stündliche Anbindung der beiden Haltepunkte. Pendler*innen aus ländlichen Regionen dürfen nicht benachteiligt werden.

Picasa
Kathrin Dannenberg steht am Zaun vor einer Kindereinrichtung

Du forderst die Kita generell beitragsfrei zu machen?

Ja, die komplette Beitragsfreiheit in Kita und Hort für alle Kinder. Kita ist nicht nur Betreuung, sondern auch Bildung und diese ist kostenfrei zu gestalten. Die Anforderungen an die Arbeitszeiten der Berufstätigen verändern sich. Wir müssen der Entwicklung der Arbeitswelt Rechnung tragen und die Betreuungszeiten verlängern und flexibler gestalten. Dem Wohl der Kinder geschuldet, muss das aber auch mit einer Verbesserung des Betreuungsschlüssels einhergehen.

Du thematisierst die Frauenrechte. Welchen Bezugspunkt gibt es da zu Kolkwitz?

Die Ostfrauen sind seit den politischen Veränderungen von 1989 oft die Verliererinnen. Im Westen sind die 3K (Kinder, Küche, Kirche) noch lange nicht in allen seine Nuancen aus den Köpfen verschwunden. Es gibt überall viel Nachholbedarf. Ich könnte mir auch in der Kolkwitzer Gemeindevertretung mehr als nur 3 Frauen (von 19) vorstellen. DIE LINKE Fraktion hat es vorgemacht. 50% Frauenquote, ist rechnerisch bei 2 Abgeordneten sicher nicht schwer zu ermitteln. Unsere Kandidat*innenlisten sind immer paritätisch aufgestellt. Wir brauchen zukünftig bessere Rahmenbedingungen für Frauen, damit sie sich in der Politik engagieren können. Das betrifft z.B. die Zeiten für den Versammlungsbeginn oder eine abgesicherte kostenfreie Kinderbetreuung, damit Frauen daran teilnehmen können. Das wäre ein erster Schritt.

Auch in Kolkwitz wird Wohnraum gesucht. Wie soll der geschaffen werden?

Nun, Kolkwitz war und ist eine sich erfolgreich entwickelnde Gemeinde. Die wachsende Zahl der beruflichen Einpendler belegt, dass es für sie hier bereits gute Arbeitsplätze gibt und dass sie möglicherweise auch hier wohnen möchten, wenn sie denn könnten.

Ansiedlung junger Familien bedeutet auch Stärkung des dörflichen Gemeinschafts- und Vereinslebens. Damit würde man Tendenzen der Überalterung in den Dörfern entgegenwirken. Auch mit der neuen Gesamtschule des Kreises dürfte die Nachfrage nach Miet-und Eigentumswohnungen steigen. Nicht zuletzt favorisiert der Landesentwicklungsplan die Entwicklung derjenigen Kommunen, die an Bahntrassen liegen und davon hat die Großgemeinde bekanntlich gleich 3.

Du formulierst „Konsequenter Einsatz für den Frieden…“

Das ist meine wichtigste Aussage. Unsere Generation ist im Frieden aufgewachsen. Das möchte ich auch für unsere Kinder, Enkel und Urenkel. Krieg würde alles, was wir erreicht haben oder noch erreichen wollen zerstören. Kriege töten Demokratie und Demokraten. Hier sehe ich auf jeden Fall, bei allen Kontroversen, einen gemeinsamen Nenner für die Anstrengungen der demokratischen Parteien im Landtag und vor allem im Bundestag. Sofort weniger Geld in die Rüstung und Stopp der kriegerischen Beteiligungen der Bundesrepublik in der Welt - dann haben wir auch sofort die finanziellen Mittel, um unsere Ideen und Forderungen umzusetzen. Wir stehen darüber hinaus für eine Gesellschaft ohne Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz. Nur gemeinsam sind wir stark. Wir wollen eine gerechtere solidarische und sozialere Gesellschaft- für ALLE, die hier leben. Der fortschreitenden sozialen Spaltung müssen wir etwas entgegensetzen: Gute Löhne, von denen man leben und in Würde alt werden kann. Dazu gehört ein Mindestlohn von 13 Euro, eine Mindestrente, eine Kindergrundsicherung. Dafür kämpft die LINKE seit Jahren.

Kathrin Dannenberg

Spitzenkandidatin in Kolkwitz/Gołkojce

Kathrin Dannenberg, DIE LINKE - Direktkandidatin im Wahlkreis 40, war zu einem Arbeitsbesuch in der Großgemeinde Kolkwitz.
Neben vielen diskutierten Themen der speziellen ländlichen Entwicklung wurden auch Schauplätze mir höchster kommunaler Aktualität besichtigt:

  • Erhalt der Haltepunkte  in der Gemeinde Kolkwitz/Gołkojce
  • Gesamtschule
  • kostenloser Schülerverkehr
vor der Bushaltestelle am Kolkwitzer Rathaus
Erhalt der Kolkwitzer Haltepunkte
am Haltepunkt Kolkwitz
mit dem Logo der Elterninitiative Kolkwitzer Gesamtschule

10 Jahre Rot-Rot

Eine Zwischenbilanz

DIE LINKE: Unser Wahlspot für die Brandenburger Landtagswahl 2019

Die Wahlkreise (WK)

WK 39 - Oberspreewald-Lausitz II
Amt Altdöbern, Stadt Drebkau, Stadt Großräschen, Stadt Senftenberg

WK 40 - Oberspreewald-Lausitz III/ Spree-Neiße III
Amt Burg (Spreewald), Stadt Calau, Gemeinde Kolkwitz, Stadt Lübbenau/Spreewald, Stadt Vetschau/Spreewald

WK 41 - Spree-Neiße I
Stadt Guben, Stadt Forst (Lausitz), Amt Peitz, Gemeinde Schenkendöbern

WK 42 - Spree-Neiße II
Amt Döbern-Land, Gemeinde Neuhausen/Spree, Stadt Spremberg, Stadt Welzow

WK 43 - Cottbus I
von der Stadt Cottbus die Stadt- oder Ortsteile Branitz, Dissenchen, Döbbrick, Merzdorf, Mitte, Sandow, Saspow, Schmellwitz, Sielow, Skadow, Willmersdorf

WK 44 - Cottbus II
von der Stadt Cottbus die Stadt- oder Ortsteile Kahren, Madlow, Sachsendorf, Spremberger Vorstadt, Ströbitz, Gallinchen, Groß Gaglow, Kiekebusch