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Ortsverband DIE LINKE.Spremberg 2019

Pehr

7. Treffen der AG Lausitz im Wandel

Diskussion und Visionen zur weiteren politischen Arbeit für DIE LINKE in unserer Lausitzer Region

Am Donnerstag, den 06. Juni 2019 trafen sich Mitglieder aus fünf Ortsverbänden  von DIE LINKE aus der Bundesländergrenzregion Brandenburg/Sachsen, um sich zum aktuellen politischen Geschehen in der Lausitzer Region, zu den Wahlergebnissen der Kommunalwahlen beider Bundesländer und über gemeinsame politische Aktivitäten in unserer Region auszutauschen. Vertreten waren dabei wieder die Ortsverbände aus den Kreisverbänden DIE LINKE. Bautzen, DIE LINKE. Görlitz und DIE LINKE. Lausitz - konkret aus Senftenberg, Hoyerswerda, Weißwasser, Forst und Spremberg. Wichtig ist uns vor allem die Tatsache, dass der erforderliche Strukturwandel in der Lausitz keinesfalls nur ein Südbrandenburgisches oder Nordsächsisches Problem ist, sondern immer überregionale und bundesweite Lösungsansätze erfordert. Zudem haben wir deutlicher denn je die Wahlergebnisse unserer Kommunalwahlen 2019 wahrgenommen. Sicher ist es verschenkte Zeit, wenn jemand glaubt, dass nur durch andere politische Kräfte sich etwas ändern wird. Den Bürgerinnen und Bürgern muss auch klar werden und klar sein, dass ihr unmittelbares aktives Mitwirken unabdinglich für Veränderung ist. Nicht nur die Wahlentscheidung reicht aus. Demokratie muss durch die Masse mitgestaltet werden, sonst endet die nächste Wahlperiode auch nur mit Unzufriedenheit. "Lass die anderen Mal machen.", ist da der falsche Ansatz. Besser: "Lasst uns gemeinsam machen!". Dafür haben wir uns am 06. Juni 2019 gemeinsam verständigt. Und wie gesagt: Um gemeinsam zu gestalten bedarf es eben auch einer die Bürgerinnen und Bürger ansprechende Organisationsform. Da liegen wir  LINKEN im Wettstreit mit allen Aktiven. Eine Aufgabe, die wir nur durch aktives Mitwirken beleben können und zwar für Bürgerinteressen und weiterhin mit unserem festen Vorsatz: "100 PROZENT SOZIAL!" und "Für die Erhaltung des Friedens!".
Unser achtes Treffen findet dann am Donnerstag, den 08. September 2019, um 17 Uhr, in Weißwasser statt.


Pehr

Jugendkommunist und Spanienkämpfer

Artur Becker am 12. Mai 1905 geboren

1952 wurde der Beschluss gefasst, die Energieversorgung der DDR planmäßig aufzubauen. In diesem Zusammenhang steht auch seit 1954 das ehemalige Spremberger Jugendobjekt zu DDR-Zeiten, das Kraftwerk Artur Becker das als "Bau der Jugend" neu errichtet und erweitert wurde.
Ein Gedenkstein erinnert noch an seinem ehemaligen Standort in Trattendorf an diesen einstigen Strom und Fernwärmeerzeuger. Daraus ergibt sich für einige ehemaligen Kraftwerker immer noch der Bezug zum ehemalgen Antifaschisten und Spanienkämpfer Artur Becker.
Artur Becker wurde am 12. Mai 1905 in Remscheid geboren. Von Beruf war er Schlosser und Dreher. Er war seit 1919 aktives Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes und seit 1930 über die KPD-Liste gewählter Reichstagsabgeordneter. Im Spanischen Bürgerkrieg (zw. 1936 und 1939 gegen den rechtsgerichteten Putschisten General Franco, vom Deutschen Faschismus unterstützt) wurde er am 13. April 1938 schwer verwundet und geriet in faschistischer Gefangenschaft. Dort wurde er am 16. Mai 1938 in Spanien ermordet.
Mitglieder von DIE LINKE. Spremberg ehren ihn deshalb alljährlich zu seinem Geburtstag mit einen kleinen Blumenstrauß an der im Zusammenhang mit dem Jugendkraftwerk Artur Becker aufgestellten Büste in Spremberg, Ortsteil Trattendorf, an der Ecke Artur-Becker-Ring und Kraftwerkstraße.

 


 

ISchu/Pehr

Den Nazis keinen Spielraum

09.05.2019, Spremberger stehen für Demokratie und setzen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus

Pures Entsetzen für die Stadtbrigade, die am 9. Mai im Stadtpark ihrer Arbeit nachgehen wollte. Das sowjetische Ehrenmal und die zentrale Gedenkstätte für alle Opfer von Krieg und Gewalt waren mit Hakenkreuzen und anderen Nazi-Symbolen beschmiert, Grabsteine sowjetischer Soldaten geschändet worden. Nur einen Tag nach der Kranzniederlegung anläßlich des Tages der Befreiung entschied die Bürgermeisterin: Wir wiederholen die Kranzniederlegung, diesmal an beiden Denkmälern. Unsere Stadt überlassen wir nicht den Nazis. Und so trafen sich Stadtverordnete und Bürger, Linke und Vertreter anderer Parteien, um mit der Bürgermeisterin gemeinsam erneut Blumen vor den inzwischen gesäuberten Denkmälern niederzulegen. Es gab Zeiten, da wollten Bürgermeister den braunen Spuk in der Stadt nicht wahrhaben. Nicht so Christine Herntier: Sie verschwieg auch gegenüber den Medien nicht, was da in der Nacht auf dem Georgenberg passiert war, und sie handelte. Und sie kann sicher sein, dass sie in ihrem Kampf gegen den rechten Mob die Mehrheit der Bürger an ihrer Seite hat.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Birgit Kaufhold, Direktkandidatin für die Landtagswahlen in Brandenburg, am 01.09.2019,  auf Facebook

Unbekannte beschmieren Gedenkstätte in Spremberg. Ein Audio-Beitrag dazu von Antenne Brandenburg (09.05.2019).

Bilder vom 08.05.2019 am Mahnmal der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft

08.05.2019, Am Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in Spremberg-Georgenberg
08.05.2019, Am Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in Spremberg-Georgenberg
08.05.2019, Am Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in Spremberg-Georgenberg
08.05.2019, Am Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in Spremberg-Georgenberg

 

Pehr

Achter Mai – Tag der Befreiung

DIE LINKE. Spremberg ehrt die gefallenen Soldaten auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof Spremberg

Die Befreiung Deutschlands vom Hitlerfaschismus im Jahr 1945 begehen wir alljährlich am 8. Mai. Vor allem die Rote Armee der Sowjetunion hatte die Hauptlast im Kampf gegen den deutschen Faschismus zu tragen. Am 20. April 1945 eroberten sowjetische Truppen des 24. Schützenkorps, des 33. Gardeschützenkorps der 1. Ukrainischen Front und der 95. Gardeschützendivision unsere, damals zur Festung erklärte Stadt Spremberg. Am 08. Mai 1945 war die bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reiches in Kraft getreten. Nach mehr als fünf Jahren Krieg schwiegen in Europa endlich die Waffen.
Leider ist die Gefahr eines Krieges in Europa wieder deutlich größer geworden. Die einseitige Kündigung des INF-Vertrages (Intermediate Range Nuclear Forces, zu Deutsch: nukleare Mittelstreckensysteme) durch Trump und das Aufmarschieren von NATO Truppen an der russischen Grenze und auch die durch die USA diktierte Wirtschaftsembargopolitik gegen Russland, befördern, ja befeuern regelrecht die Kriegsgefahr.
Gerade einmal 20 Jahre ist es her, als im Jahr 1999 die damalige Republik Jugoslawien durch 19 Natomitglieds Länder aus der Luft angriffen. Leider war auch Deutschland dabei. Ohne UNO-Mandat wurde in einem Zeitraum von 78 Tagen eine massenhafte Zerstörung von Wohninfrastruktur, Verkehrsnetzen (Straßen, Brücken km-Lange Gleisstrecken), lebenswichtiger Einrichtungen wie Krankenhäuser, Kitas, Schulen und viele vor allem gefährliche Betriebe, wie Petrochemische Anlagen, Chemiebetriebe, Düngemittelbetriebe und Öltanklager absichtlich und vor allem gezielt durchgeführt.
Die Folgen waren riesige flächenhafte und langzeitliche Vergiftung von Grundwasser und Boden und lange in der Luft stehende giftige Rauchgaswolken. Daraus resultierende Zerstörungen und Vergiftungen, die heute noch anhalten und ein normales Leben in diesen Gebieten nicht möglich machen wirken sich immer noch auf die Gesundheit der dort lebenden Menschen aus. Und erwähnt werden muss auch der unnötige massenhafte Einsatz von Uranmunition, die heute noch durch die Plutoniumvergiftungen schwerste gesundheitliche Probleme bei der Bevölkerung verursacht.
Auch deshalb gedenken wir der gefallenen Sowjetsoldaten und wollen damit ein Zeichen setzen, dass nie wieder Krieg sein darf und wir alle uns für die Erhaltung des Friedens einsetzen und zu jeder Gelegenheit stark machen müssen. In dem wir über unsere Geschichte reden und erneut immer wieder nachdenken, vermitteln wir auch nachkommenden Generationen, alles für den Frieden zu tun. Niemand braucht und niemand darf die Erfahrungen von Krieg machen. Das sind wir vor allem unseren Kindern schuldig.
Deshalb ist der 8. Mai, als Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, für uns so wichtig und bedeutungsvoll.


 

BKauf

Erster Mai 2019 – Tag der Arbeit

DIE LINKE. Spremberg begeht ihn diesmal ganz im Zeichen der Europawahl

Traditionsgemäß rief DIE LINKE. Spremberg, gemeinsam mit dem DGB Südbrandenburg,  auch in diesem bedeutenden Jahr der Wahlen die Bürgerinnen und Bürger auf, den Ersten Mai als Tag der Arbeit würdig zu begehen. Wie immer gelang dies mit zünftiger Musik durch das Sabrodter Schalmeienorchester und guter Verpflegung im Schweizergarten, auch wenn das Wetter sich nicht durchgängig von der besten Seite zeigte.
Unsere Bürgermeisterin, Christine Herntier, folgte, wie in jedem Jahr, unserer Einladung und ging in Ihren Grußworten auf die anstehenden Aufgaben im Zusammenhang mit dem längst laufenden Strukturwandel in der Lausitz ein. Durch ihr diesbezügliches besonderes Engagement, sowohl in der Lausitzrunde, als auch in der Kommission „Wachstum Strukturwandel und Beschäftigung“, konnte sie sehr ausführlich auf die anstehenden Ziele, Möglichkeiten und Probleme eingehen.
Dr. Ilona Schulz, Fraktionsvorsitzende in der Spremberger SVV, und Birgit Kaufhold, Kandidatin für die Landtagswahlen, sprachen als ver.di-Mitglieder zu Themen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Europawahl am 26. Mai 2019. Schwerpunkte bildeten hier die Themen Frieden in Europa und weltweit, demokratische Mitbestimmung durch hohe Wahlbeteiligung, soziale Gerechtigkeit und Umweltbewusstsein.
Eine der wichtigsten Fragen, die bei der Wahl des neuen Europaparlaments beantwortet werden, ist die, wieviel Geld, auch von Deutschland, für Rüstungsexporte und Auslandseinsätze ausgegeben werden solle, um Europa erst einmal militärisch zu stärken, obwohl wesentlich wichtigere Fragen auf der Agenda stehen. Für uns LINKE sind das sowohl die Gesundheits- und Sozialpolitik, eine gerechte und durchschaubare Finanzpolitik, als auch die Verkehrs- und Klimapolitik.
Die Frage, welche Auswirkungen EU-Politik auf unsere Kommunen hat, wird damit beantwortet, dass sehr viele bauliche und soziale Maßnahmen ohne Fördermittel der EU nicht möglich wären.
Hie noch ein paar visuelle Eindrücke……


 

Pehr

Am Vorabend des Ersten Mai

Unser Letzter Infostand vor dem Ersten Mai 2019 fand am 30.04.2019, von 10 bis 11:30 Uhr, am Marktplatz Spremberg statt. Noch einmal war unser Ziel, viele Bürgerinnen und Bürger zur Erste-Mai-Veranstaltung von DIE LINKE und dem DGB im Schweizergarten Spremberg einzuladen. Beginn 11 Uhr und Ende gegen 14 Uhr. Mit dabei das Schalmeienorchester Sabrodt. Zum Anfang gibt es Freibier und ROTE BRAUSE. Es sprechen zu uns Dr. Ilona Schulz, Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der SVV Spremberg und Birgit Kaufhold, Direktkandidatin zu den Landtagswahlen DER LINKEN. Brandenburg im Land Brandenburg, am 01.09.2019. Schönes Wetter erwarten wir, denn auch unsere Bürgermeisterin Frau Christine Herntier wird kommen und zu uns Bürgerinnen und Bürger sprechen. Wir freuen uns darauf. Viele kleine Geschenke warten auf die Kinder, die mit ihren Eltern vorbei kommen. Ein gratis Leseexemplar der Tageszeitung Neues Deutschland", Ausgabe 30.04.2019, steht als Leseprobe zur Verfügung. Natürlich auch zur Werbung für ein Abonnement. Zahlreiche Mitglieder unseres Ortsverbandes waren bis jetzt bei der Vorbereitung aktiv. Ihnen gilt unser Dank dafür.


 

Pehr

Vor dem 1. Mai, „Tag der Arbeit"

Infostände am 23. und 25. April 2019. DIE LINKE. Spremberg lädt zum Tag der Arbeit, am 01. Mai, in den Schweizergarten Spremberg ein

Mit einen Infostand am 23.04.2019, Dienstagvormittag und am Nachmittag und am Donnerstag, den 25.04.2019 - Vormittags waren Mitglieder vom Ortsverband am Marktplatz bzw. am Bullwinkel in Spremberg. Sie luden die Bürgerinnen und Bürger zum Ersten Mai 2019 in den Schweizergarten Spremberg ein, um gemeinsam mit ihnen an diesem Tag zu allen Dingen, die uns bewegen ins Gespräch zu kommen. Die Diskussion zu aktuellen politischen Ereignissen blieb nicht aus, denn unsere Bürger*innen sind nicht uninteressiert. Viele von ihnen erkennen aber schon seit Jahren keine Veränderung. Sie erkennen keine konkrete Verantwortung im politischen Raum, sehen niemanden der auf den wichtigsten Handlungsfeldern endlich „Nägel mit Köpfen macht“. Vieles an Aussagen und Handlungen empfinden sie als Gelaber. Auch an uns LINKE sparten sie dabei nicht mit Kritik. Einige trauen den LINKEN gar nichts zu. Mit solchen Aussagen, wie: „…wir hätten so oder so alles falsch gemacht…“, und danach sich jeder weiteren Diskussion entziehen, kann man natürlich keine sachliche Basis für ein Miteinander haben. Dabei ist es gerade wichtiger denn je, sich persönlich einzumischen und noch besser wäre es, sich einzubringen. Die bevorstehenden Wahlen zu den Kommunalparlamenten und dem Europaparlament geben uns dieses Jahr, am 26. Mai 2019, einen wichtigen Anstoß und Gelegenheit, wirklich aktiv mitzuentscheiden. Sehr gut wäre dann es nicht nur bei der Wahlbeteiligung zu lassen, denn nach der Wahl muss auch getan werden, was wir in unseren Wahlprogrammen ausgesagt haben. Von allein passiert da nichts. Wir alle brauchen die Mitwirkung einer breiten Masse.  Letztendlich gilt ja immer noch: Du musst überzeugen, um andere mitzunehmen. Das gilt gleichermaßen für alle.

Pehr

Bilder von den Infoständen am 23.04.2019 und 25.04.2019


 


 

Pehr

Ernst Thälmann 1886 geboren

Spremberger LINKE gedachten seines Wirkens in der Arbeiterbewegung des 20. Jahrhunderts am 16.04.2019, um 10 Uhr, auf dem  Spremberger Bahnhofsvorplatz.

Zeitig zeigte sich in diesem Jahr bereits der Frühling und so war es eine Wohltat für die Mitglieder der Spremberger LINKEN, als sie sich auf dem Bahnhofsvorplatz von Spremberg bei schönem Wetter trafen, um des 133. Geburtstages Ernst Thälmanns zu Gedenken. Andererseits war es eine herbe Enttäuschung, dass das Arial zur Begrünung rund um den Gedenkstein für Ernst Thälmann auf dem Bahnhofvorplatz immer noch im Winterschlaf liegt. Ungepflegt, keine Bepflanzung vorhanden, beginnt seit einiger Zeit schon das Unkraut sich dieser Fläche zu bemächtigen. Unwürdig für Spremberg, unwürdig für unsere Stadt, die alljährlich wiederkehrend solche Dinge längst planmäßig im Griff haben muss. Jedenfalls die Begründung einer noch nicht erbrachten Leistungsvergabe an Firmen finde ich persönlich nicht akzeptabel.
Warum nun jedes Jahr diese Ehrung von Ernst Thälmann? Nun, sein Wirken ist unmittelbar auch mit der Geschichte der Arbeiterbewegung in Deutschland verbunden. In Hamburg geboren war er später der Vorsitzende der KPD und dies bis zu seiner Ermordung im Alter von 58 Jahren durch faschistische Schergen, am 18. August 1944 im KZ Buchenwald. Er ist letztlich für uns auch durch seinen aktiven Einsatz gegen den Hitlerfaschismus Mahnmal gegen Faschismus, Militarismus, Rassismus und Krieg. Ja, und genau deshalb versammelten sich Mitglieder unseres Ortsverbandes DIE LINKE. Spremberg um 10 Uhr vor dem Gedenkstein am Spremberger Bahnhofsvorplatz.


 

Pehr

Lausitz im Wandel - Strukturwandel für die Menschen

6. Treffen der Arbeitsgemeinschaft der LINKEN in Südbrandenburg und dem Nordosten von Sachsen

Das erste Treffen der Lausitzer Arbeitsgemeinschaft "Lausitz im Wandel" im Jahr 2019  fand am Donnerstag, den 26. Januar 2019 in Hoyerswerda statt. Es war damit inzwischen die fünfte Begegnung der vier sich regelmäßig treffenden Ortsverbände Hoyerswerda, Weißwasser, Spremberg und Senftenberg.
Nun trafen sich die Mitglieder dieser Arbeitsgemeinschaft zum sechsten (6.) Mal in Senftenberg. Die Arbeitsgemeinschaft mit ihrem Namen, "Lausitz im Wandel", hat sich dabei die regelmäßige Kommunikation zwischen den vier Ortsverbänden im Lausitzer Viereck Hoyerswerda, Weißwasser, Spremberg und Senftenberg zur Aufgabe für ein gemeinsames Arbeiten in der Lausitz gemacht. Jeder an seinem Ort, aber durch aus miteinander abgestimmt, sind doch die inhaltlichen Schwerpunkte durch das darüber ausgestreckte Kohlerevier strukturell sehr ähnlich. Der Strukturwandel zieht sich ja länderübergreifend im Süden Brandenburgs, wie im Norden Sachsens hindurch und verlangt von sehr vielen dort lebenden Menschen eine Neuorientierung für ihr zukünftiges Leben in der Lausitz. Industriebereiche, wie vor allem in absehbarer Zeit der Kohlebergbau und die Großkraftwerke auf der Basis ausschließlicher Verwertung fossiler Energieträger werden beendet sein und neue Industriebereiche müssen hier ihren Platz finden. Das verstehen wir vor allem als Prozess, der wachsen muss und welcher ohne das Mitwirken der Menschen vor Ort und auch der Bundespolitik nicht gründlich genug vollzogen werden wird. Für ein regelmäßiges zusammenkommen hat sich die Arbeitsgemeinschaft eine AG-Leitung gewählt. Dabei wird, stets abwechselnd, jeder der vier Orte nacheinander als Treffpunk für die vierteljährlich stattfinden Begegnungen gewählt. Jeder hat so einmal Heimvorteil, lernt aber auch im Gegenzug die anderen Standorte kennen.
Das jüngste (6.) Treffen fand am 02. April 2019 in Senftenberg statt. Eckhard Stein, Ortsvorsitzender DIE LINKE. Senftenberg begrüßte alle angereisten Mitglieder der Arbeitsgruppe und informierte zu Themen aus Sicht der Senftenberger Konmmunalpolitik. Dies taten auch die Mitglieder aus den drei anderen Ortsbereichen. Alle informierten sich zugleich über den Stand der Vorbereitungen zu den Wahlkämpfen für die Kommunalwahlen und Europawahlen 2019 in Brandenburg sowie  in Sachsen. Ideen für die individuelle Gestaltung von Wahlkampfmitteln wurden vorgestellt. Dieses Mal wurde auch besonders intensiv aus der Landespolitik von Brandenburg durch das Mitglied des Landtages Brandenburg, Anke Schwarzenberg, informiert.
Das siebente Treffen wird dann wieder in Spremberg stattfinden. Der Termin steht auch schon fest und ist auf Donnerstag, den 06. Juni 2019, um 17:00 Uhr beim Ortsverband DIE LINKE. Spremberg, Bauhofstraße 1, 03130 Spremberg, festgelegt.
Pehr


 

24.03.1999, Vor 20 Jahren - NATO-Angriff auf Jugoslawien

Auch Deutschland wirft wieder Bomben. Nach 1945 hatten sich alle geschworen: "Nie wieder Krieg!"

DIE LINKE: Kosovo-Krieg war ein Wendepunkt in der deutschen Außenpolitik
Länge 00:00:41

"Am 24. März 1999 begann der NATO-Angriff auf Jugoslawien. Deutschland beteiligte sich erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg an einem Angriffskrieg. Der Kosovo-Krieg vor 20 Jahren war ein Wendepunkt in der bundesdeutschen Außenpolitik. Die Außenpolitik wurde militarisiert. Friedenspolitik hat heute keinen Vorrang mehr. Die Bundeswehr trägt aktuell in 11 Auslandseinsätzen zur Gewalteskalation bei. Mit Krieg kann man Terror nicht verhindern. Krieg führt nur zu noch mehr Terror. Deutsche Außenpolitik demilitarisieren! Konflikte mit politischen und zivilen Mitteln lösen! Nein zum Krieg!"

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag


 

Pehr

13.03.2019 - nächste MV

von DIE LINKE. Spremberg

Drei Tage in drei Minuten: Unser Europaparteitag 2019
Dauer 03:14 min.

Unsere nächste Mitgliederversammlung (MV) findet am Mittwoch, den 13.03.2019, um 17 Uhr in den Räumen unseres Begegnungszentrums statt. Ziel ist eine Verständigung innerhalb unseres Ortsverbandes zu unserem Wahlkampf für die KoWa2019 und die Vorbereitung des „Tag der Arbeit“ im Schweizergarten Spremberg. Außerdem wollen wir über den Europaparteitag in Bonn und den Internationalen Frauentag in Spremberg berichten.


 

Pehr

„Achter März“

Buchlesung mit Dr. Hartmut König

  

Auch im Jahr 2019 hatte sich der Ortsverband DIE LINKE. Spremberg für eine Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag entschlossen. Diesen Tag, der seit 2019 das erste Mal, und nur im Bundesland Berlin, ein gesetzlicher Feiertag ist, haben wir wieder genutzt, um in unserer Stadt politische Kultur zu erleben. Deshalb lud unsere Vorsitzende, der DIE LINKE. Fraktion in der SVV Spremberg, Dr. Ilona Schulz, einen ihrer ehemaligen Studienkollegen an der Karl-Marx-Universität Leipzig, aus ihrer Zeit der Sechziger, zum Achten März, um 15 Uhr in die Aula der Berufsorientierenden Oberschule Spremberg ein.
Überpünktlich war er eingetroffen. Hartmut König, inzwischen siebzig Jahre alt. Doch sein äußerer Eindruck war für uns eher jünger wirkend, denn er strahlte bei seiner Ankunft Lebensfreude, Offenheit und Warmherzigkeit aus. So war es für uns alle sehr einfach mit ihm in Kontakt zu kommen, uns einander vorzustellen, Fragen an ihn zu richten, über seinen geplanten Programmablauf und auch über sein aktuelles Wirken  zu sprechen. Dabei nutzte er natürlich auch die Gelegenheit, sich nach seiner längeren Anfahrt sofort mittels Kaffee und ein Stückchen Kuchen etwas zu stärken. Hartmut König, uns älteren Gästen noch bekannt aus der Zeit der Singe-Bewegung der sechziger Jahre in der DDR, war zu DDR-Zeiten landesweit bekannt als Liedermacher und Texter für politische Songs und als Sänger im Oktober Singe-Club.
Seine jetzt veröffentlichte Autobiografie: „Warten wir die Zukunft ab“ ließ uns nicht nur an sein Leben teilhaben, nein sie erlaubte uns auch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der DDR-Kulturpolitik. Hartmut König, der nach seinem Journalistik-Studium an der Leipziger Karl-Marx-Universität zum Dr. phil. promovierte war also unserer Einladung gefolgt, um uns seine jetzt veröffentlichte Autobiografie vorzustellen, etwas aus seinem aktuellen Wirken zu berichten und vor uns natürlich auch einige seiner Lieder vorzutragen.
Die Veranstaltung eröffnete Birgit Kaufhold, unsere Direktkandidatin für die Landtagswahlen in Brandenburg, am 01.09.2019. Sie sprach zunächst kurz zur Geschichte der Frauenbewegung, die letztendlich mit Clara Zetkin an der Spitze auch für den Internationalen Frauentag steht, der das erste Mal seit 1911 und seit 1922 immer am 08. März begangen wird. Darüber hinaus sprach sie zur Situation der Frauenrechte, insbesondere in Deutschland und betonte, dass 70% im Bundestag Männer sind, die immer noch z.B. mit dem Festhalten an §218 / §219 sich über die Selbstbestimmung der Frau hinwegsetzen. 
Nach seiner Buchlesung, die auch mit Fragen von den Zuhörerinnen ergänzt wurde, erfreute er dann alle 55 Gäste mit einigen seiner Lieder. Zum Schluss erklang als Höhepunkt sein bekanntestes Lied, "Sag mir wo du stehst".
„Sag mir wo du stehst“, dass er 1966 schrieb, hat wirklich einen zeitlosen Text, der gerade in der Gegenwart wieder sehr an Bedeutung und Aktualität gewonnen hat. Wenn man sich den Text durchliest, dann wundert es einen nicht, dass Menschen heute auch versuchen, darin eine diktatorische Forderung der SED-Politik hinein zu interpretieren. Dabei steht ständig die Herausforderung, sich immer wieder deutlich zu entscheiden und seinen Platz in der Gegenwart einzunehmen, ja sich auch dazu zu bekennen.
„Zurück oder vorwärts
du musst dich entschließen
Wir bringen die Zeit nach vorn Stück um Stück
Du kannst nicht bei uns und bei ihnen genießen,
denn wenn Du im Kreis gehst,
dann bleibst Du zurück“.
Diese Forderung gilt für uns alle, gilt im Familienleben, in der Schulzeit, gilt in der Gemeinde, im Land und auf der Welt. Wenn wir uns die Entstehungszeit dieses Liedes näher bringen, dann wissen wir, dass die Friedenszeit seit Ende des zweiten Weltkrieges gerade einmal zwanzig Jahre andauerte, der Schwur, „Nie wieder Krieg von deutschem Boden aus“, war noch immer aktuell. Zugleich liefen aber auch die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen zwischen Kapitalismus und entstehenden Sozialismus, beiden deutschen Staaten, den Ostblock- wie Westblockländern auf Hochtouren. Heute wird auch im Deutschen Fernsehen durch zahlreich gezeigte Dokumentationen zur Deutsch-Deutschen Geschichte belegt, dass auf beiden Seiten keine Rücksicht auf Menschen genommen und vieles getan wurde, um jeweils die andere Seite wirtschaftlich oder/und politisch zu schaden. Diese Dokumentationen sind jederzeit anzusehen und stehen in Mediatheken der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Buchlesung von Hartmut König war deshalb auch ein Aufruf, alles für die Erhaltung des Friedens auf der Welt zu tun  und für soziale Gerechtigkeit einzustehen.

Für die wirklich sehr tolle Veranstaltung waren zahlreiche Frauen der Spremberger LINKEN verantwortlich. Kuchen wurde von ihnen gebacken, der Kaffee in der Cafeteria der BOS gekocht, Geschirr bereitgestellt und danach auch wieder gereinigt und die technische Ausstattung der Aula entsprechend hergerichtet. Dafür auch einen herzlichen Dank an die Stadtverwaltung Spremberg, als Schulträger und dem Hausmeister der BOS, der uns dabei tatkräftig zur Seite stand.


 

Auf Einladungstour

für die Feierstunde zum Internationalen Frauentag

Zum bevorstehenden Internationalen Frauentag hat DIE LINKE. Spremberg wieder Infostände betrieben, um die Bürgerinnen zur Frauentagsfeier DER LINKEN. Spremberg, am Freitag, den 08.03.2019, um 15:00 Uhr in die Aula der BOS Spremberg persönlich einzuladen. Das Wetter war dazu nicht gerade ideal. So hielt sich der Kontakt dann auch in „Grenzen".          Fotos: Pehr


 

Pehr

INTERNATIONALER FRAUENTAG 2019

DIE LINKE. Spremberg lädt ein

Unsere Stadtfraktion in der SVV Spremberg und der gesamte Ortsverband DIE LINKE.Spremberg laden aus Anlass des Internationalen Frauentags alle Frauen und Mädchen, natürlich auch mit Partner, zu einer kleinen Feierstunde in die Aula der BOS Spremberg ein. Los geht es schon um 15 Uhr. Für alle ist die Aula problemlos über den Schulhof (auch mittels Fahrstuhl) erreichbar. Sie werden vom Ortsverband recht herzlich  mit einer kleinen Blume in Empfang genommen. Natürlich gibt es Kaffee und Kuchen, spendiert vom Ortsverband DIE LINKE.Spremberg.
Die Einladung  plus Programminfo:

(hier als PDF-Datei herunterladen)

DIE LINKE.FRAKTION IN DER SVV SPREMBERG EINE REINE FRAUENMANNSCHAFT?

DIE LINKE.Fraktion in der SVV Spremberg steht ganz im Zeichen von und für unsere Frauen.
„In der SVV Spremberg sitzen FÜNF DAMEN VON LINKS . . .“    könnte man fast sagen. Ganz normal und unbemerkt blieb und bleibt die Tatsache, dass DIE LINKE.Fraktion in der SVV Spremberg in ihrer 6. Legislaturperiode  (25.05.2014 bis 26.05.2019), seit dem Februar 2016 eine reine Frauendomäne ist. Seit nun mehr guten drei Jahren haben damit in DIE LINKE.Fraktion in der SVV-Spremberg die Frauen das Sagen. Auch mit den Wahlen am 26. Mai 2019 sind es überwiegend Frauen, die sich als Kandidatinnen auf der Liste der LINKEN in Spremberg bewerben. Insgesamt sind es zu den Kommunalwahlen 2019 aktuell von den 10 Bewerber*innen auf der Spremberger LINKEN-Liste wieder acht Frauen.

KURZ ZUR GESCHICHTE DES INTERNATIONALEN FRAUENTAGES:

Am 19. März 1911 wurde in den Ländern USA, Österreich, Dänemark, der Schweiz und Deutschland der erste internationale Frauentag begangen. Anfänglich war dieser auf den 19. März festgelegt und hatte auch gewechselt. Im Jahr 1921 wird auf der 2. Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen in Moskau der 8. März als Internationaler Gedenktag eingeführt und 1922 erstmals in verschiedenen Ländern einheitlich begangen. Die Forderungen der Frauen führten 1918 zur Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland und anderen Ländern, wie Russland, Polen, Österreich. Inzwischen sind es 108 Jahre her, dass in Deutschland der Frauentag begangen wird und unumstritten hat der Internationale Frauentag sozialistische Wurzeln. Eine der glühendsten Verfechterinnen von den vielen Initiatorinnen für den Frauentag und den damit verbundenen Forderungen nach Frauenrechten war Clara Zetkin (1857 - 1933).


 

Pehr

Wahlwerkstatt in Potsdam

vom kf Land Brandenburg organisiert

Fotoalbum von der Wahl-Werkstatt

Kommunal-Wahl-Werkstatt 2019 - Wahlkampf will auch gelernt sein

Am 16. Februar 2019 fand in Potsdamer Ortsteil Schlaatz, im Bürgerhaus, die Kommunal-Wahl-Werkstatt vom "kommunalpolitischen forum" Land Brandenburg e.V. für alle diejenigen statt, die sich vor allem jetzt zum ersten Mal für die Kommunalwahlen als Kandidatin bzw. Kandidat bewerben. Bis aus Nordrhein-Westfalen waren Interessierte gekommen. Auch aus Berlin und Südbrandenburg waren für Kommunalpolitik interessierte BürgerInnen dabei.
Dieser Workshop stand für alle diejenigen, die für linke Kommunalpolitik stehen und den Kommunalwahlkampf aktiv unterstützen wollen
Nach der Begrüßung und einer Einführung durch Diana Golze, Landesvorsitzende DIE LINKE Brandenburg und den Vorsitzenden des "kommunalpolitischen forums" und Bürgermeister von der Gemeinde Heiligengrabe, Holger Kippenhahn, gab es ein Prolog von der Journalistin und Kolumnistin von "DIE ZEIT", Ulrike Gastmann, aus Leipzig. Danach wurde die Veranstaltung durch Steffen Friedrich, GF vom kf Land Brandenburg e.V., weiter geleitet. Drei Ideen-Workshops gaben allen Teilnehmer*innen in einer breiten Diskussion Möglichkeiten, über den Wahlkampf etwas zu erfahren, technische Tipps und organisatorische Ideen aufzunehmen. Mit den Themen: "Den Blick fürs Ganze - Wahlkampf erfolgreich organisieren" oder "Wie mobilisiere ich Sympathisantinnen für den Kommunalwahlkampf" und "Aufmerksamkeit erregen - Aktionswahlkampf - Nutzung sozialer Medien" waren die drei Workshops auch inhaltlich reichlich gefüllt. Besonders wertvoll waren das SICH-GEGENSEITIG-KENNENLERNEN und auch der Austausch über erste Erfahrungen und auch Enttäuschungen. Die Wahl-Werkstatt ging von 10 bis 16 Uhr. Für ein zünftiges Mittagessen war gesorgt.


 

Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

Die Landesvertreter*innen in Wildau ehren Sowjetsoldaten

20190127 Wildau Sowjetisches Soldatenehrenmal
Länge 01:36 min.

Am zweiten Tag der Landesvertreter*innenversammlung in Wildau gedachten am frühen Vormittag die Vertreter*innen des Landesverbandes DIE LINKE. Brandeburg zunächst ebenfalls der Opfer des Nationalsozialismus am an der Gedenkstätte der gefallenen Sowjetsoldaten in Wildau am Albert-Lemaire-Platz.
Stellvertretend für alle Anwesenden sprach unsere Landesvorsitzende Diana Golze und legte mit unserer zweiten Vorsitzenden Anja Mayer ein Blumengebinde nieder. So hatten auch wir Spremberger VertreterInnen Gelegenheit an diesem Tag gemeinsam mit anderen der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.


 

27.01.2019, Gedenktag

an die Opfer des Nationalsozialismus

Spremberg gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus an der Spremberger Gedenkstätte auf dem Georgenberg und auf dem Waldfriedhof.

Am 27. Januar 1996 wurde durch den damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog, dieser Tag, 50 Jahre nach der Befreiung vom KZ Auschwitz durch die Sowjetarmee im Jahr 1945, zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. In Spremberg ist es inzwischen Tradition, an diesem Tag dieser Opfer an unseren Gedenkstätten auf dem Georgenberg und auf dem Waldfriedhof zu gedenken. Auch dieses Jahr 2019 hatte die Stadtverwaltung Spremberg alle Spremberger Bürger*Innen dazu aufgerufen, sich daran zu beteiligen. So war auch der Ortsverband DIE LINKE.Spremberg mit Mitgliedern dabei, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Gemeinsam legten sie Blumen an der Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus auf dem Spremberger Georgenberg und am Gedenkstein für die 28 ermordeten KZ-Häftlinge von Gosda auf dem Spremberger Waldfriedhof nieder.


 

Peter Ehrentreich

KandidatInnen nominiert

Spremberger LINKE beschloß Wahlprogramm

Blick in den Versamlungsraum mit den Teilnehmer*innen

Elke Franke, langjährige Stadtverordnete und Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Spremberg, wurde am Mittwoch, den 23.01.2019, vom Ortsverband der LINKEN als Spitzenkandidatin für die Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung einstimmig nominiert.
Die Kandidatenliste, die von den Mitgliedern des Ortsverbandes bestätigt wurde, enthält bekannte und neue Namen.  mehr


 

Linker Jahresauftakt

Fraktion und kf Land Brandenburg luden ein

Politischer Jahresauftakt DIE LINKE. Spremberg 2019 - Film ca.: 01:55:00

Am Donnerstag, den 17.01.2019, fand die jährliche traditionelle gemeinsame politische Jahresauftaktveranstaltung des „kommunalpolitischen forums Land Brandenburg e.V.“ und der Fraktion der LINKEN in der Stadtverordnetenversammlung Spremberg im Bergschlösschen statt.
Mit unserem ersten Doppelhaushalt in Spremberg und auch zu einem aktuell anstehenden Stadtentwicklungsthema, der geplante Neubau unserer Schwimmhalle in Spremberg, hatten wir gemeinsam mit dem kf Land Brandenburg e.V. für unsere thematische Diskussion Gäste mit entsprechenden Fachwissen eingeladen.

In Vorbereitung der Herausforderungen für eine sachorienterte Kommunalpolitk, besonders zum Strukturwandel in allen Energieregionen, waren auch die Bürgerinnen und Bürger recht herzlich eingeladen. Unser Thema lautete:

„Stadtentwicklung in Spremberg künftig durch öffentlich-private Partnerschaften – Fluch oder Segen?“

Gemeinsam wollten wir die zukünftige Entwicklung unserer Stadt und unserer Region diskutieren und dabei Visionen stärken, mit denen wir an die zukünftige Gestaltung unseres Lebens in der Stadt, dem Landkreis und unserem Bundesland herangehen. Herzlich begrüßte deshalb unsere Fraktionsvorsitzende in der SVV Spremberg, Dr. Ilona Schulz, die Staatssekretärin im Finanzministerium des Landes Brandenburg, Daniela Trochowski, die Landtagsabgeordnete Anita Tack (Fraktionssprecherin für Stadtentwicklungs-, Bau-, Wohnungs- und Verkehrspolitik und stellv. Vorsitzende des LT-Ausschusses für Infrastruktur und Landesplanung) und die Spremberger Bürgermeisterin, Christine Herntier. Aber auch Abgeordnete der Spremberger SVV (insbesondere der CDU-Fraktion) und Mitarbeiter*innen der Spremberger Stadtverwaltung wurden herzlich begrüßt.
Mit einem einführenden Statement zu den Themen Stadtentwicklung und ÖPP wurde dann die Basis zur Diskussion gelegt. Warum soll ein Neubau unserer Schwimmhalle an einem neuen Standort und mit Hilfe eines ÖPP-Projektes realisiert werden? Nachdem sich nun auch Spremberg für die Jahre 2019 und 2020 einen Doppelhaushalt gegeben hat und damit investive Entscheidungen in unserer Stadt wesentlich nachhaltiger wirken, müssen auch neue Fragen gründlich diskutiert werden. Welche Synergieffekte wirken oder welche Nachteile sich für die zukünftige Stadtentwicklung daraus ergeben können.
Unsere Veranstaltung moderierte unser Landtagsabgeordnete Matthias Loehr (Wirtschaftspolitischer Sprecher). Dadurch war eine sehr gute und sachorientierte Diskussion während der beiden Stunden gegeben und wurde Wissenswertes zum Thema Finanzierung vermittelt. Eine gelungene Veranstaltung mit neuen Anregungen für die weitere Arbeit der Abgeordneten in unserer Spremberger Stadtverordnetenversammlung.

Peter Ehrentreich
Vorsitzender OV Spremberg


 


Hilfe vor Ort

Haben Sie Fragen rund um das Thema SGB II (auch Hartz 4 genannt) oder stehen Sie vor Problemen, dann wenden Sie sich an AG Soziales im Kreisverband Lausitz.
Hier der Kontakt-Link zur AG Soziales
Unsere Mitglieder in der Geschäftsstelle vermitteln weitere Kontakte bzw. Hilfe vor Ort. Termine der AG Soziales in Spremberg entnehmen Sie bitte dem Terminkalender unter .../Termine/Spremberg...

Kommunalwahlprogramm Spremberg
Flyer mit Kommunalwahlprogramm Sprbg