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in Forst / Baršć

Günter Mattern

75 Jahre nach der Befreiung vom Hitlerfaschismus

In den vergangenen Tagen und Wochen ist viel über den 8. Mai 1945, den Tag der Befreiung geschrieben und gesprochen worden.

Am 17.04.1945 wurde die Stadt Forst durch die Sowjetarmee befreit.

Am 8. Mai war der 2. Weltkrieg offiziell durch die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht beendet.

Ich wurde 5 Jahre später geboren. Milch für ihren kleinen Sohn erhielten meine Eltern durch den Gartenzaun vom Cousin und Nachbarn, Marken für Fleisch, Butter und viele weitere Lebensmittel begleiteten die Kindheit unserer Jahrgänge. Für Jüngere: keine Rabattmarken, sondern Marken um die Produkte kaufen zu dürfen.

Mit dem offiziellen Ende der Kämpfe waren der Krieg und seine Folgen noch lange nicht besiegt.

Es waren nicht nur wirtschaftlich Folgen, sondern es waren vor allen Dingen auch ideologische Folgen, an Geist und Seele geschädigte Menschen, die der Krieg geschaffen hatte. Verlorene Heimat, verlorenes Hab und Gut aber vor allem verlorene Menschen, Verwandte, Freunde, Nachbarn, Bekannte.

Die Jahre von 1933 bis 1945 wahren die schwärzesten Jahre in der deutschen Geschichte. Aber in allen Besatzungszonen gab es vernünftige, kluge und ehrliche Menschen, die einen neuen, sozialen und vor allen Dingen friedlichen Staat aufbauen wollten und dafür ihre ganze Kraft eingesetzt haben. Diesen „Helden der ersten Stunde“ wurde mit Recht oft gedankt.

Aber jetzt gibt es wieder Menschen, die dieses Leid und die Entbehrungen leugnen und herunterspielen, die Hass und Unfrieden schüren.

Nutzen wir gemeinsam das Andenken an die Helden der Sowjetarmee sowie das Andenken an die Menschen, die unter dem faschistischen Joch besonders in Gefängnissen und Konzentrationslagern leiden mussten, um neue Kraft zu schöpfen gegen das Vergessen und vor allen Dingen gegen die Verharmlosung der faschistischen Gräueltaten.

Lassen wir nicht zu, dass wieder Menschen in Klassen nach der Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Weltanschauung eingeteilt werden. 

Lassen wir nicht zu, dass wieder an den Grenzen Militärmanöver und andere Provokationen stattfinden.

Im Mai 1945 haben die Menschen in Deutschland, auch die Politiker jener Zeit, geschworen: „Nie wieder soll von deutschem Boden ein Krieg ausgehen.“

Lassen wir nicht zu, dass Deutschland, dass Europa wieder Aufmarschgebiet irgendeiner Armee wird.

Schluss mit dem Säbelrasseln.

Zur Wende gab es die Bewegung: “Schwerter zu Pflugscharen“. Hier müssen wir wieder anknüpfen.

Umweltschutz?

Lasst uns die militärische Abrüstung in Europa und weltweit durchsetzen, damit betreiben wir Schutz der Natur, Einsparung von Ressourcen und vor allen Dingen Schutz des Lebens von Mensch und Tier auf unserem Planeten.

Das sind Lehren aus dem 2. Weltkrieg, die ich auch voll vertreten kann.

Das wäre auch die notwendige Achtung und Ehrung der Opfer des Krieges.

Ein großes Dankeschön

an die Helden des Alltags

Bild zeigt Plakat, selbst geschrieben, mit dem Text: "Ein Großes Dankeschönan alle Helferin der Corona-Krise! Ihr seid unsere Helden des Alltags!

Wir sagen auf diese Art Danke!

Landesparteitag 22. bis 23.02.2020

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