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2022 in Cottbus/Chóśebuz

Stilles Gedenken

anläßlich der Ermordung von Luxemburg und Liebknecht

Genossen beim Niederlegen von Blumen am Mahnmal

Am 15. Januar 1919 wurden Luxemburg und Karl Liebknecht heimtückisch von Freikorpssoldaten ermordet. Ihr Kampf für eine demokratische und gerechte Gesellschaft und ihr Engagement gegen Militarismus und Krieg sind und werden uns Inspiration und Auftrag sein. Liebknechts damaliges NEIN zu den Kriegskrediten im Reichstag ist heute das LINKE NEIN zu Aufrüstung, zu Rüstungsexporten, Modernisierung der Waffensysteme, der atomaren Teilhabe Deutschlands im Bundestag. Gleichzeitig nimmt die soziale Spaltung der Gesellschaft zu, weil die Rüstung dringend notwendige Gelder für Gesundheit, Rente, Bildung, soziale Aufgaben verschlingen.

Rosa Luxemburg:
„Die politische Freiheit hat das Volk nicht vor sozialer Ungerechtigkeit bewahrt“

Beim dezentralen Gedenken in Cottbus kamen heute viele Menschen und legten Blumen nieder.
Über unsere begleitende Zitat-Plakate-Aktion kamen wir zudem mit zahlreichen Passant:innen ins Gespräch und überwiegend Zuspruch für dieses Gedenken.
Es war aber auch Gelegenheit, Freund:innen und Genoss:innen wieder einmal persönlich zu treffen und miteinander ins Gespräch zu kommen.                                           Fotos: Cornelia Meißner, Frithjof Newiak

Altmarkt im Kerzenlicht

Kerzen auf Cottbuser Altmarkt

Gestern trafen sich ca. 250 Cottbuser*innen auf dem Altmarkt, um der Toten der Corona-Pandemie in ihrer Stadt zu gedenken. Sie entzündeten Kerzen für die 254 Verstorbenen.

Für das Bündnis Unteilbar, den Organisator der Kundgebung, sprach Barbara Domke. Sie rief zu einem solidarischen Miteinander auf und dankte den Ärzt*innen und Pflegkräften für ihren aufopferungsvollen Einsatz zur Rettung von Menschenleben.

Bei manch berechtigter und notwendiger Kritik am Coronamanagment der letzten und gegenwärtigen Regierung, so besteht kein Verständnis für die bewusste Missachtung der Corona-Regeln und wird Gewalt, insbesondere auch gegen Journalisten, Sanitäter, Ordnungskräfte, Feuerwehr und Polizei, verurteilt. Den versammelten Menschen war es ein Bedürfnis, den von Unwahrheiten und Beschimpfungen begleiteten Demonstrationen von zunehmend sich demokratiefeindlich äußernden Organisatoren ein anderes, solidarisches und rücksichtsvolles Bild von Cottbus entgegen zu setzen.

Die Kundgebung fand unter Beachtung der Corona-Regeln statt.