Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Farid Guendoul - unvergessen

Am Todestag des algerischen Asylsuchenden Farid Guendoul (Omar Ben Noui) trafen sich in Guben Vertreter*innen der Stadt, Mitglieder der Fraktion DIE LINKE in der stadtverordnetenversammlung sowie Mitglieder der LINKEN und Gubener Bürger*innen an seinem Gedenkstein.

In der Nacht zum 13. Februar 1999 stirbt in Guben der algerische Asylsuchende Farid Guendoul, der in Deutschland unter dem Namen Omar Ben Noui lebt, nachdem er und zwei Freunde versuchen, sich vor einer Meute rassistischer Jugendlicher, welche sie durch die Stadt hetzen, in Sicherheit zu bringen. Farid Guendoul und Issaka K. wollen sich in einen Hauseingang retten. In Todesangst tritt Farid die Glasscheibe der Haustür Hugo-Jentsch-Straße 14 ein und verletzt sich dabei so schwer, dass er binnen Minuten verblutet.

Quelle: www.todesopfer-rechter-gewalt-in-brandenburg.de/gedenken-guben.php
Foto:    https://www.tagesspiegel.de/images/omar-ben-noui/1934934/3-format1012.jpg            

Dieter Reschke

Geburtstag des ersten Präsidenten der DDR

Gubener Genossinnen und Genossen am Ehrenmal von Wilhelm Pieck
Zwei GenossInnen legen ein Gebinde nieder
Das Gebinde der LINKEN. Guben am Denkmal

Anläßlich des 145. Geburtstages trafen sich Vertreter der Gubener LINKEN zur traditionellen Ehrung am Pieck-Monument in seiner Geburtsstadt.

Steffen Buckel-Ehrlichmann sprach würdigende Worte zum Leben von Wilhelm Pieck.

Er wurde im östlichen Teil Gubens (heute Gubin) geboren. Hier besuchte er die Schule, erlernte den Beruf eines Tischlers, ging auf Wanderschaft, kam mit der Arbeiterbewegung in Berührung, wurde Gewerkschafter, später Mitglied der SPD und war nach dem I. Weltkrieg Mitbegründer der KPD. Wegen seiner politischen Tätigkeit, u.a. gegen Krieg, wurde er mehrfach inhaftiert.
Er emigrierte in der Zeit des Faschismus nach Paris und später nach Moskau. Hier wurde er für die Dauer der Inhaftierung Thälmanns zum Vorsitzenden der KPD gewählt. Er war u.a. Mitinitiator der Gründung des „Nationalkomitees Freies Deutschland“.
Nach dem Krieg setzte er sich für die Vereinigung von KPD und SPD zur SED ein, deren Vorsitzender er gemeinsam mit Otto Grotewohl wurde. Mit Gründung der DDR wurde er deren erster und einziger Präsident.

 Anschließend wurde ein Gebinde am Monument niedergelegt.