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2022 in Kolkwitz / Gołkojce

Gerd Bzdak

Zeitkapsel versenkt

Grundstein für die Gesamtschule Spree-Neiße gelegt

Die kupferne und polierte Zeitkapsel und weitere Utensilien auf einem Tisch

oder was einem LINKEN bei so einem 90-minütigem Festakt alles so durch den Kopf geht:

07.Mai 2022. Einen Tag vor dem Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Hitlerfaschismus. Mehrere Redner betonten die Wichtigkeit des Friedens für das Vorhaben. Als ich mich vor 8 Jahren für diese bildungspolitische Herzensangelegenheit der LINKEN einzubringen begann, hätte ich nicht gedacht, dass das Wort und der Wunsch nach „Frieden“ solche emotionalen Gefühle in mir auslösen könnten, obwohl ich mich für Frieden schon seit dem Beginn meiner politischen Laufbahn engagiere.

Die Redner zum Festakt betonen alle, ihre Freude darüber, dass es endlich eine Gesamtschule im Kreis geben wird. Mir gefällt außerordentlich, dass Alle , ob sie es wollen oder nicht, mit ihren Wortbeiträgen der frühzeitigen Trennung der Schüler*Innen eine Abfuhr erteilen und dass die bildungspolitischen Leitlinien der LINKEN zum längeren gemeinsamen Lernen zumindest in Spree-Neiße somit einen stillen Konsens erhalten haben.

Der Redner einer unbeliebten, aber der größten Fraktion im Kreistag hätte, wenn er denn gewollt hätte, eine besondere Reaktion der Zuhörer wahrnehmen können. Neben Kopfschütteln und Gemurmel haben etliche, als Zeichen des Nichteinverstandenseins mit seinen Ausführungen, ihm einfach den Rücken zugedreht.

Als schön und wohltuend empfand ich, dass die Kreistagsfraktion der LINKEN so zahlreich vertreten war und auch anschließend auf der Festwiese das Gespräch mit den Bürger*innen gesucht hat. Bilder davon gibt es auf der Internetseite der Fraktion und bei Facebook.

Gerd Bzdak

Friedenskundgebung

Teilnehmer der Kundgebung am Altmarkt mit verschiedenen Plakaten zum Frieden.

Viele Genossinnen und Genossen aus dem Kreisverband waren unter den ca. 400 Teilnehmern am 06.03.2022 auf dem Cottbuser Altmarkt erschienen, um bei der Demonstration gegen den Ukrainefeldzug Russlands zu protestieren.
Links neben mir ein Mann, dem in dieser Stunde des Protestes nicht nur einmal die Tränen aus den Augen liefen. Rechts eine Frau, die während der Sologesangswiedergabe der ukrainischen Nationalhymne durch die Hauptrednerin mehrmals das Schluchzen nicht unterdrücken konnte.

Die Erschütterung der Teilnehmer*innen unübersehbar. Da spielte es auch keine Rolle, ob jeder Satz und jede Aussage wohl überlegt und zustimmungsberechtigt war. Deutlich wurde der Wille, den Opfern dieses Angriffskrieges helfen zu wollen und diese Hilfe jetzt zu organisieren. Menschlichkeit ist oberstes Gebot und unsere Stärke. Die Suche nach den Ursachen der Rückkehr des kalten und heißen Krieges unter den Linken hat gerade erst begonnen. Wir müssen uns damit beeilen, denn die, die jetzt die Völker aufeinanderhetzen wollen, sind nicht nur in Russlands politischer und militärischer Führung zu suchen. Dazu verweise ich auf den hier bereits veröffentlichen Artikel vom MdEP Helmut Scholz #NIEWIEDERKRIEG

 


Sitzungsvideos

ins Internet bleibt aktuell

Natürlich ist die persönliche Teilnahme der Bürger*innen als Gast an den Sitzungen der Gemeindevertreter*innen dringend zu empfehlen und durch nichts zu ersetzen. Dennoch, das Leben (Arbeit, Kinder….) verhindert das manchmal und so geht Transparenz verloren. Deshalb plädiert DIE LINKE. Kolkwitz für die Erstellung eines Gemeindevertreter-Sitzungsvideos, welches wie im Kreistag oder Cottbus üblich, ins Internet gestellt werden soll. Dann können alle interessierten Bürger*innen, sich ein eigenes Bild über die Arbeit ihrer Gemeindevertreter und der Verwaltung machen.