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Spremberg / Grodk - 2021


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Peter Ehrentreich

Aufbruch für ein gerechtes Land

Fraktion DIE LINKE im Bundestag am Bullwinkelbrunnen

Die LINKE. Fraktion im Bundestag vor Ort vom 26.05.2021 - 24.07.2021, bundesweit.
Dienstag, 15. Juni 2021: Mitglieder des Spremberger Ortsverbandes erwarten ab 11 Uhr die Aktion „Aufbruch für ein gerechtes Land“
Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag gehen auf Tour. Die Termine dafür sind bereits längerfristig geplant. Angemeldet für den Besuch in Spremberg hatte sich das MdB Matthias Höhn. Neben Uta Knebel, die diese Aktion vor Ort begleitete, brachte Matthias Höhn auch Überraschungsgäste mit. So konnten wir Spremberger LINKE auch das MdL Brandenburg, Christian Görke und die Landesvorsitzende der Brandenburger LINKEN, Katharina Slanina begrüßen und uns mit Ihnen austauschen.

Eindrücke von der Aktion, bei der ein 4m großes Banner mit dem aufgedruckten Thema: „Aufbruch für ein gerechtes Land!“ aufgespannt wurde vermitteln die unten angefügten Bilder.

Es war schon ein ordentlicher Blickfang, dieses über 4m lange Themenbanner, das mittels einer Hebebühne für den Zeitraum von 13 Uhr bis 16 Uhr auf dem Bullwinkelplatz aufgehängt wurde. Diesem Anblick konnte sich auch nicht unsere herbeikommende Bürgermeisterin entziehen. Ein gutes Fachgespräch mit Bundestagsabgeordneten muss man dann sofort nutzen, wenn sie vor Ort sind. So kennen wir Christine Herntier, die diese Möglichkeit wahrnahm.

Uns geht es immer wieder um die großen Ziele, wie zum Beispiel eine solidarische Bürgerversicherung, mit der alle für eine solidarische Sozialpolitik einstehen und natürlich endlich die Abschaffung der nicht gerechtfertigten Ungleichheit zwischen Ost und West. Viel Geld wird unserer Meinung nach auch an andere Stelle verschwendet. Auch in Spremberg erleben wir aktuell die Fortsetzung der NATO-Übung Defender 2021. Derzeit hören und sehen wir fast regelmäßig den Überflug von CH-47 Chinook Hubschraubern über Spremberg. Sehr oft gleich drei Stück im Gruppenflug. Gibt es nicht andere wichtigere Dinge bei den wir das für DEFENDER 2021 eingesetzte Geld einsetzen könnten?

Begeistert bei dieser Bundestagsfraktions-Aktion vor Ort waren auch Mitglieder unseres Ortsverbandes bei der Sache und gaben den Genoss*innen der Bundestagsfraktion logistische Hilfe beim Auf- und Abbau. Ihnen allen übermitteln Matthias Höhn, Katharina Slanina und Christian Görke noch einmal ein herzliches Dankeschön dafür.

15. Juni 2021, DIE LINKE. Bundestagsfraktion auf Info-Tour in Spremberg
Peter Ehrentreich

LINKE. Bundestagsfraktion am Bullwinkel

Auf Infotour über ihre Arbeit, 15.06. / ab 13 Uhr

  • DIE LINKE IM BUNDESTAG vor Ort: Am Dienstag, den 15.06.2021, von 13:00 - 16:00 Uhr
  • "Aufbruch für ein gerechtes Land!" Mit Matthias Höhn und seinen Gästen, MdL Christian Görke und die Vorsitzende der Brandenburger LINKEN, Katharina Slanina

Außerhalb des Bundestagswahlkampfs will die Bundestagsfraktion der LINKEN Rechenschaft über ihre Arbeit in der 19. Legislaturperiode ablegen. Themen sind u.a. eine Vermögensabgabe für Superreiche, weniger Rüstung und mehr Rente, Krankenhäuser in staatliche Hand und gute Löhne und gutes Leben, die durch ein weithin sichtbares Banner am Dienstag, den 15.06.2021 von 13:00 - 16:00 Uhr deutlich gemacht werden sollen.
Mit vor Ort wird auch der Bundestagsabgeordnete Matthias Höhn sein, der über die jeweils konkreten parlamentarischen Initiativen informieren wird und für Fragen zur Verfügung steht. Ab um ca. 14:30 Uhr begrüßt Matthias Höhn dann auch seine Gäste:

  • MdL Christian Görke
  • und die Vorsitzende des Brandenburger Landesverbandes DIE LINKE. Brandenburg, Katharina Slanina.

Auch sie stehen den Sprembergerinnen und Sprembergern für Fragen zur Verfügung.

Also:
Ausnutzen!
Hingehen! Ansehen!
Vor allem aber Fragen stellen!
Und mitdiskutieren!
Oder ganz einfach nur zuhören!

Sie sind herzlich willkommen!

DIE LINKE. IM BUNDESTAG

Download Themenflyer

Peter Ehrentreich

Artur Becker - 116. Geburtstag

Frieden - wichtigste Botschaft für alle Menschen

Spremberger LINKE ehrten am 12. Mai Artur Becker aus Anlass seines Geburtstages. Er wurde 1905 geboren.

In Erinnerung und Würdigung steht sein Name heute vor allem für den Erhalt des Friedens und für Toleranz. Nur gemeinsam sind wir in der Lage unser wichtigstes Gut zu schützen und für deren Erhalt einzutreten. Nur dann kann auch individuelles Leben gestaltet und gelebt werden. Eine wichtige Grundlage für vielfältige Kultur und friedliches Zusammensein. Artur Becker war einer von vielen Menschen, die damals gegen den deutschen und spanischen Faschismus aktiven Widerstand leisteten. Auch er war aktiver Kämpfer gegen den faschistischen Umsturz in den 1930iger Jahren in Spanien. Er war führender Funktionär der KJVD, außerdem 1930/33 jüngster Abgeordneter des Reichstages. Als politischer Kommissar der internationalen Brigaden in Spanien fiel er schwerverwundet den Faschisten in die Hände. Sein Leben endete tragisch im Jahr 1938 (am 12. Mai), durch seine Ermordung im Gefängnis von Burgos in Spanien. In Spremberger Trattendorf trugen zahlreiche Institutionen seinen Namen. So das ehemalige Jugendkraftwerk in Trattendorf, eine 10-klassige Oberschule in Trattendorf, ein Kulturhaus und andere. Heute gibt es immer noch den Artur-Becker-Ring, an dessen Ausgang zur Kraftwerkstraße das Artur-Becker-Denkmal steht.

Peter Ehrentreich

Achter Mai 2021 in Spremberg

Zum 76. Mal - Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

Spremberger gedachten der gefallenen Sowjetsoldaten auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof, auf dem Spremberger Georgenberg. Nicht nur Mitglieder und Interessierte der Spremberger LINKE waren gekommen. Unter den Bedingungen der einschränkenden Regelungen um Corona kamen auch andere Bürger*innen unabhängig voneinander und legten zahlreiche Blumen auf den Einzelgräbern. So waren auch die Stadt, Die Fraktion der Spremberger SVV, „LINKE-SPD-Grüne“ und später auch Vertreter*innen der Berufsorientierenden Oberschule Vormittag kurzzeitig auf den Ehrenfriedhof gewesen.

Am 8. Mai jährt sich in diesem Jahr zum 76. Mal die Befreiung Deutschlands vom Hitlerfaschismus. Erinnert sei auch gleich daran, dass am 22. Juni 1941, also vor Achtzig Jahre, das Hitlerregime die damalige Sowjetunion heimtückisch überfiel und Millionen Menschen den Tod brachte. Das Gedenken an die Befreiung vom Hitlerfaschismus ist heute mehr denn bedeutsam für die Stärkung von Demokratie, Freiheit, Toleranz und Weltoffenheit. Der zweite Weltkrieg forderte mehr als 60 Millionen Menschenleben in Kampfhandlungen, durch Repressalien, Massenvernichtungsaktionen und durch Kriegseinwirkungen. Mehr als 27 Millionen Tote hatte dabei das Volk der damaligen Sowjetunion zu ertragen.

Eigentlich gilt auch in der Bundesrepublik spätestens seit der Rede von Richard von Weizsäcker zum 40. Jahrestag des Achten Mai 1985, dass für uns alle der Achte Mai, als „Tag der Befreiung“ vom Hitlerfaschismus bezeichnet wird.

Und trotzdem benutzen Medien in unserer bundesdeutschen Informationslandschaft für den 8. Mai immer noch den Namen „Tag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges“.

Auch diesmal war es so: Zum Beispiel unser RBB24 hat auf seiner WEB-Seite so eine Schlagzeile geschrieben. Schön groß dargestellt, wird die Rede Richard von Weizäckers von 1985 beharrlich ignoriert. Irgendwie passt das auch zum aktuellen Feindbild über Russland, dass uns medial stetig in die Wohnstuben hereingetragen wird. Und so liest und hört man eben vom RBB:

„Berlin und Brandenburg gedenken Weltkriegsende
Vor 76 Jahren ging mit der deutschen Kapitulation der Zweite Weltkrieg zu Ende. Am Wochenende wird mit Kranzniederlegungen und digitalen Veranstaltungen an den Tag erinnert.    . . . “

Das sie dabei auch betonen, die LINKE fordere als einzige für den 8. Mai, er solle ein gesetzlicher Feiertag werden, das stimmt allerdings. Wird höchste Zeit, damit endlich jeder begreift: Wir sind vom Hitlerfaschismus befreit worden. Unser Volk hat sich nicht selbst davon befreit. Eine Tatsache, die Millionen Sowjetsoldaten dafür auch das Leben gekostet hat. Mit einem solchen Feiertag würden wir dann nicht nur der historischen Bedeutung mehr Nachdruck verleihen, auch könnten wir über unsere Forderungen für Frieden wesentlich intensiver mit Bürger*innen diskutieren.

Peter Ehrentreich

Erster Mai 2021 – Tag der Arbeit

Corona-Pandemie, Arbeit, Freiheit und „Defender 2021“

Der Spremberger LINKEN-Ortsverband kann auch dieses Jahr keine Veranstaltung zum „Tag der Arbeit“ als Demonstrationsveranstaltung durchführen. Wie schon im Jahr 2020 haben wir auch in diesem Jahr Regeln im Zusammenhang mit der Coronapandemie zu beachten.

Trotzdem: Millionen Menschen in Deutschland wünschen sich höhere Löhne, sichere Arbeitsplätze, weniger Stress. Sie brauchen Arbeitszeiten, die mit einem Leben mit Kindern, Familien, Freundschaften und Freizeit vereinbar sind. Auch und gerade die Pandemiebedingungen verschärfen diese Arbeits-, Lern- und Lebenssituation für sehr sehr viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ja für alle Bürger*innen. Besonders in den Dienstleistungsbereichen, im Gesundheits- und Bildungswesen, im Einzelhandel, im gesamten Kulturbereich und den sonstigen Versorgungsbereichen ist das spürbar und überall herrscht mittlerweile sehr viel Unzufriedenheit.

Darauf aufmerksam zu machen, darüber miteinander zu diskutieren, das war immer unser Schwerpunkt zum Tag der Arbeit. Doch vieles können wir derzeit nur per Videokonferenz oder in sehr abgespeckter Beteiligungsform realisieren. Eine Pandemie verlangt auch Solidarität von jedem. Niemand darf unnötigerweise Corona-Betroffener werden. Einzig die Schutzimpfung kann nur eine Lösung sein, Doch hier zeigt sich auch die gewaltige Schwäche von kapitalistischer Produktionsweise. Profitsicherung und Patentschutz erzeugen auch Impfstoffmangel, führen zu Priorisierung, behindern uns schneller und breiter aufgestellt die Möglichkeiten vorhandener Impfstoffproduktionen zu nutzen und noch mehr Impfstoff in wesentlich kürzerer Zeit zur Verfügung zu stellen. Es gibt Länder, die immer noch keinen oder nur sehr wenig Impfstoff gegen Corona bekommen haben. Viele Menschen sterben, mangelnde Gesundheitsversorgung und Impfschutz sorgen weiter für die Verbreitung der Coronaviren auf der ganzen Welt. Corona kennt keine Grenzen. Uneingeschränkter Welthandel begünstigt genauso die Pandemie, wie auch die notwendige und trotz aller Pandemie erforderliche Produktion/Wertschöpfung in den Fabriken, Industrie- und Energieerzeugungsanlagen und den Lebensmittelbetrieben. Auch da findet eine starke Verbreitung von Corona statt, wenn auch kaum jemand darüber spricht.

Deshalb fordert DIE LINKE schon seit 2020:

IMPFEN RETTET LEBEN. GEBT DIE PATENTE FREI!

Folgen sie dem LINK und beteiligen sich an den Aufruf DER LINKEN mit ihrer Unterschrift. Dort können sie auch mehr zur Kampagne erfahren (Zur Unterschriftenaktion):
https://www.die-linke.de/mitmachen/linksaktiv/impfpatente-frei/

Der Erste Mai 2021 steht auch ganz im Zeichen der Bundestagswahlen, die am 26.09.2021 stattfinden. Er steht damit auch im Zeichen des Wahlkampfes BTW2021 und leider ist es uns deshalb nicht möglich gewesen, unseren Spitzenkandidaten im WK64 für die BTW2021 vorzustellen. Obwohl kennen müsste ihn jeder Spremberger Bürger, jede Spremberger Bürgerin. Denn Christian Görke war in der Brandenburger Rot-Roten Landesregierung Finanzminister und weiß damit bestens Bescheid, wohin und auch welche verschlungenen Wege unser aller Geld so geht.
Und leider

startet das US/NATO-Manöver „Defender 2021“ mit 30.000 Aktiven und Großkampftechnik zu Lande, zu Wasser und zu Luft an den Grenzen zu Russland, an jene Grenze, an die die wortbrüchig von 16 auf 30 Mitglieder angewachsene NATO vorgerückt ist.

Corona? Keine Probleme. Geld? Kein Mangel. Umwelt? Spielt keine Rolle. Mmmh.

Die grassierende Coronapandemie, eine friedenssichernde- und das Klima schützende Politik aber auch soziale Gerechtigkeit erfordern unser aller voller Aufmerksamkeit und Kraft. Wichtiger scheint derzeit die deutsche Beteiligung an der NATO-Übung „Defender 2021“. Immer noch gibt es auch in Deutschland viele Politiker*innen, die eher an eine geforderte 2%  Finanzierung aus dem BIP (rund 80 Milliarden Euro) für Rüstung festhalten, als sich den wesentlich drängenden sozialen Fragen, den Friedens- und Klimaaufgaben zuzuwenden.

Für uns LINKE heißt es zum Ersten Mai:

  • Gesetzlicher Mindestlohn rauf auf 13 Euro
  • Kein Lohndumping, keine Leiharbeit
  • Sachgrundlose Befristungen stoppen
  • Gute und gerechte Löhne
  • Einbeziehung von Soloselbstständige in die Sozialversicherung
  • Recht auf Feierabend und fest geregelte Arbeitszeit von max. 40 Wochenstunden
  • Keine Überstunden ohne Bezahlung
  • Schärfere Sanktionen für alle Beteiligte an der Verhinderung von gewerkschaftlicher Organisierung
  • Anerkennung von Erziehungsarbeit und Pflegearbeit

Gemeinsam mit den Gewerkschaften fordern auch wir: Die Einheit in Deutschland braucht gleichwertige Lebensverhältnisse!

Zitat: Liebe Freunde, Genossinnen und Genossen, wir halten Abstand. Räumlich! Nicht politisch. Egon Krenz

 

Peter Ehrentreich

Ernst Thälmann hat Geburtstag

Geboren am 16. April 1886

Mitglieder des Kreisverbandes DIE LINKE. Lausitz, vom Ortsverband Spremberg, legten am Gedenkstein von Ernst Thälmann auf dem Spremberger Bahnhofsvorplatz ein Blumengebinde nieder und gedachten des Mitbegründers und seit 1925 Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands, Ernst Thälmann, anlässlich seines 135. Geburtstag. Ernst Thälmann wurde am 18. August 1944, nach über 11 Jahren Haft im KZ Buchenwald heimtückisch ermordet.

Dr. Ilona Schulz

8. März - Internationaler Frauentag

Glückwünsche zum Internationalen Frauentag…

… überbrachten Mitglieder des Ortsverbandes der LINKEN am Montag wie in jedem Jahr den Mitarbeiterinnen von Spremberger Pflegeeinrichtungen. Dabei besuchten Mitglieder unseres Ortsverbandes unter anderm das M.E.D. Pflegeheim in der Muskauer Straße, das DRK Pflegezentrum in der Mühlenstraße, das BWS Spremberg-Pflegeheim in Trattendorf, das christliche Pflegeheim in der Gärtnerstraße, das Seniorenzentrum "Lausitzperle" in der Kraftwerkstraße und das Krankenhaus Spremberg. Der Blumengruß war verbunden mit einem herzlichen Dankeschön für den aufopfernden Einsatz der medizinischen und Pflegekräfte während der Corona-Pandemie und der Versicherung, sich weiterhin engagiert für bessere Arbeitsbedingungen und Gehälter der Beschäftigten einzusetzen.

Peter Ehrentreich

Ein Blumengruß zum Frauentag

Am 8. März 2021 begehen wir wieder den Internationalen Frauentag. Der Internationale Frauentag ist im Bundesland Berlin gesetzlicher Feiertag, in den übrigen 15 Bundesländern jedoch leider noch nicht. Spremberger LINKE werden in Spremberg wieder ein Zeichen setzen und an ausgesuchten Orten Frauen unsere Hochachtung und Solidarität zeigen.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund setzte den diesjährigen Internationalen Frauentags unter das Motto:  "Mehr Gewerkschaft, mehr Gleichstellung, Mehr denn je".
Die Corona-Pandemie ist für uns alle, aber besonders für unsere Frauen eine Herausforderung. Die Krise trifft Frauen besonders hart. Frauen arbeiten vor allem in systemrelevanten und zugleich unterbezahlten Berufen.
Auf dem Weg zur Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern bleibt auch immer noch viel zu tun. Dazu gehört, Erwerbsarbeit und die unbezahlte Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege von Angehörigen gerecht zwischen den Geschlechtern zu verteilen. Die Zeit mit den Kindern oder im Ehrenamt ist nicht allein anstrengend, sondern oft wunderschön. Daran sollten alle Menschen gleich viel Anteil habe. Dass diese Arbeiten in unserer Gesellschaft immer noch weniger wert sind, zeigt sich in der schlechten Entlohnung in Erziehungs- und Pflegeberufen. Hier arbeiten vor allem Frauen. Frauen arbeiten zudem häufiger in Teilzeit. Die Folge ist, dass Frauen oft in prekären Beschäftigungsverhältnissen stecken. Sie übernehmen dann immer den überwiegenden Teil der Haus- und Familienarbeit und unterstützen aktuell vor allem auch ihre Kinder und Enkelkinder beim Home-Schooling. Ihnen gilt also unser herzlichster Dank dafür.

Peter Ehrentreich

In Spremberg wird das Klima vergiftet.

Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Eigentlich ist der Freitag den Jugendlichen von „Fridays for future“ mit ihren Demos für eine friedliche klimagerechte Zukunft unseres Erdballs vorbehalten. Der Autocorso, der sich freitags durch Spremberg wälzt, gehört ganz offensichtlich nicht zu den sich Sorgen um unser aller Zukunft machenden, denn der sorgt für einen überdimensionalen CO2-Anstieg. Was aber will er, wofür oder wogegen dieser Protest? Und warum brauchen wir ein Cottbuser Bürgerbündnis für Bürgerrechte, das offensichtlich Spremberg für ein geeignetes Aufmarschzentrum hält. Politik-Tourismus? Bleibt immer noch die Frage nach dem Ziel.

Während auch Spremberger Pflegekräfte und Mediziner rund um die Uhr Corona-Patienten versorgen, bis zu ihrer Erschöpfung, machen Autocors-anten Stimmung. Gegen Corona? Gegen die Maßnahmen, die von der Politik zur Eindämmung der Pandemie beschlossen werden? Die auch in unseren Augen im Einzelnen nach ihrer Berechtigung zu hinterfragen sind – aber ein Patentrezept hat niemand in der Tasche, um schnellstmöglich in unser altes Leben zurück zu kommen. Und das wird auf jeden Fall nicht mehr unser altes Leben sein. Wenn wir klug sind, lernen wir aus dieser Pandemie, wie wir künftig damit umgehen wollen und müssen.

Also wozu nun dieser freitägliche Autokorso? Vielleicht als Dankeschön für all jene, die sich aufopfernd darum bemühen, unser Leben auch unter Beschränkungen fortzusetzen? Die um Impfstoff kämpfen, um Kinderbetreuung und Schulunterricht, sich Sorgen machen um die Betagten und Hilfe organisieren, wo immer sie gebraucht wird? Sie hätten von uns allen ein dickes Dankeschön verdient. Aber mit einem Autokorso, der nur das Klima in der Stadt vergiftet?

Fragen, die unbeantwortet bleiben. Denn kein Autocorsant gibt darauf Antwort. Vielleicht, weil er gar kein Ziel hat, sondern einfach mal ein bisschen Bevölkerung aufmischen will? Lassen Sie sich von der Mehrheit der Spremberger sagen: ein Autocorso ist überflüssig. Unsere Demokratie hat viele Gesichter – suchen Sie sich eins aus und diskutieren Sie mit, wie wir helfen können, damit Corona unsere Stadt, unser Land, unsere Erde wieder verlässt und das Klima verbessert wird.

Peter Ehrentreich

Das Gedenken ist ein Auftrag zum Antifaschismus

Auschwitz mahnt uns, die Gräuel der Vergangenheit zu kennen und Lehren daraus zu ziehen

27. Januar 2021, Gedenken der Opfer des Holocaust in Spremberg an der Gedenkstätte der Opfer des Faschismus auf dem Spremberger Georgenberg

Am Mittwoch, den 27. Januar 2021 wurde zum internationalen Holocaust-Gedenktag der Opfer in Spremberg gedacht. 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz in dem bis dahin über 1 Million Menschen bestialisch durch den Deutschen Faschismus ermordet wurden. Mitglieder unseres Ortsverbandes waren ebenfalls an den Spremberger Gedenkstätten, um den Opfern dieser abscheulichen Verbrechen zu gedenken. Sie besuchten deshalb

  • die Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus auf dem Spremberger Georgenberg
  • den Ehrenfriedhof für die in Spremberg im zweiten Weltkrieg gefallenen Sowjetsoldaten
  • und den GOSDA-Gedenkstein auf dem Spremberger Waldfriedhof

und legten ein Blumengebinde an diesen Orten nieder.
 

Zum internationalen Holocaust-Gedenktag erklären Katja Kipping und Bernd Riexinger, unsere Parteivorsitzenden:

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Es ist ein Tag, an dem besonders deutlich wurde, was der Sieg über den Nationalsozialismus praktisch bedeutete.
Auch heute noch muss uns dieser Tag in besonderem Maße daran erinnern, wohin es führt, wenn man den radikalen Rechten, den Rassisten und Faschisten nicht entschieden entgegen tritt. Und auch wenn die Konzentrationslager befreit wurden, die ideologischen Grundlagen dieses grausamen Systems sind bei weitem nicht überwunden.
Wir sehen, wie Rechte sich auf der Straße organisieren. Wir wissen, dass sie Menschen ermordet haben, in Kassel, in Hanau, in Halle und in den Jahren davor in der ganzen Republik. Dass sie durch die AfD auch den Bundestag als ihre Bühne nutzen, ist immer wieder schwer zu ertragen.
Für uns als Linke ist das Gedenken deshalb ein klarer Auftrag, unerschrocken antifaschistisch zu sein. In Parlamenten ebenso wie im Alltag. Für uns gilt auch deshalb: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
(Quelle: https://www.die-linke.de/start/presse/detail/das-gedenken-ist-ein-auftrag-zum-antifaschismus/)

DIE LINKE. IM BUNDESTAG:

Auschwitz mahnt uns, die Gräuel der Vergangenheit zu kennen und Lehren daraus zu ziehen. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. In Auschwitz-Birkenau ermordeten die Nationalsozialisten über eine Million Menschen. Dieser Ort steht wie kein anderer stellvertretend für die grauenhafte NS-Herrschaft. 76 Jahre später, gedenken wir der Opfer und erinnern an die Befreiung von Auschwitz.
„Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass es heute wieder Faschisten gibt, die unsere Gesellschaft mit Hass und Brutalität bedrohen“, sagt Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE.
„Politik hat die Verantwortung, dem Faschismus den Boden zu entziehen.“  „Gedenken heißt nicht nur, über die Shoa zu reden, sondern auch jüdisches Leben in der Gegenwart zu schützen“, sagt Amira Mohamed Ali, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. „Es gab in den letzten Jahren zu viele Angriffe, zu viel Hass, Antisemitismus und Rassismus in der Gesellschaft. Dem müssen wir konsequent entgegentreten.“
(Quelle: https://www.linksfraktion.de/presse/pressemitteilungen/detail/auschwitz-mahnt-uns-die-graeuel-der-vergangenheit-zu-kennen-und-lehren-daraus-zu-ziehen/)

Bilder vom Gedenken in Spremberg am 27. Januar 2021


Patente auf Corona-Impfstoffe JETZT freigeben - Helmut Scholz (DIE LINKE. im EP)